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	<title>Christoph, Autor bei Jehlicka.agency</title>
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		<title>HAIC Awards 2025: Wenn KI Wahrhaftiges sichtbar macht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2025 09:26:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>HAIC Awards 2025: Wenn KI Wahrhaftiges sichtbar macht 6. Januar 2025, Kent Club: Die ersten HAIC Awards – ein neues Format, KI-Kreation im Fokus, 270 Einreichungen. Ich wusste nicht genau, was mich erwarten würde, als ich hinfuhr. Wird das richtig inspirierend – oder eine Parade technisch perfekter, aber austauschbarer Hochglanzbilder? Als jemand, der beruflich an [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jehlicka.agency/2025/11/14/haic-awards-2025-wenn-ki-wahrhaftiges-sichtbar-macht/">HAIC Awards 2025: Wenn KI Wahrhaftiges sichtbar macht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jehlicka.agency">Jehlicka.agency</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>
<p>HAIC Awards 2025: <em>Wenn KI Wahrhaftiges sichtbar macht</em></p>
</h1>
<blockquote>
<p>6. Januar 2025, Kent Club: Die ersten HAIC Awards – ein neues Format, KI-Kreation im Fokus, 270 Einreichungen. Ich wusste nicht genau, was mich erwarten würde, als ich hinfuhr. Wird das richtig inspirierend – oder eine Parade technisch perfekter, aber austauschbarer Hochglanzbilder?</p>
</blockquote>
<div>
<p>Als jemand, der beruflich an der Schnittstelle von Kreativität und Strategie arbeitet, stellt sich mir diese Frage inzwischen fast täglich: Wo verläuft die Grenze zwischen technischer Machbarkeit und kreativer Vision? Zwischen dem, was machbar ist, und dem, was gemacht werden sollte?</p>
<p>Der Kent Club selbst war schon mal eine gute Wahl: kein steriler Konferenzraum, sondern eine coole Location, in der man sich sofort wohlfühlte. Was sicher auch an der persönlichen Begrüßung durch die Initiatoren lag. Patrick Hoppe, Daniel Weiss, Dominik Geiger und Andreas Reimann erzählten zu Beginn der Veranstaltung kurz, wie aus der spontanen Idee für eine Weihnachtsfeier der erste Hamburger Creator Award im Bereich KI entstand. Organisatorin Andrea Drews nahm die Gäste persönlich in Empfang.</p>
</div>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/11/Eingang-Kent-Club-%E2%80%93-HAIC-Awards-2025-scaled.jpeg" alt="Eingang Kent Club – HAIC Awards 2025"><br />
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/11/Reno-Mezger-und-Rapperin-Charlize-%E2%80%93-Echtzeit-AI-Poesie-22Rote-Rosen22-%E2%80%93-HAIC-Awards-2025-scaled.jpg" alt="Reno Mezger und Rapperin Charlize – Echtzeit-AI-Poesie Rote Rosen – HAIC Awards 2025"></p>
<div>
<p>Director Reno Mezger und Rapperin Charlize. Foto: <span>Stefan Trocha</span></p>
</div>
<h2>
<p>Drag, KI und eine überraschende Parallele</p>
</h2>
<div>
<p>Und dann ging es los. Drag Queen Didine van der Platenvlotbrug führte im schillernden Outfit durch den Abend – und zog gleich zu Beginn eine überraschende Parallele, die sich für mich als roter Faden durch die gesamte Veranstaltung ziehen sollte:</p>
<blockquote>
<p>„Mit KI ist es wie mit dem Drag: Künstlichkeit kann etwas sehr Wahrhaftiges zum Vorschein bringen.&#8220;</p>
</blockquote>
<p>Ein Satz, der zunächst wie eine charmante Randbemerkung klang, aber je länger der Abend dauerte, umso mehr Gewicht bekam. Denn genau darum ging es in vielen der prämierten Arbeiten: KI als Werkzeug, um Visionen zu verwirklichen, für die man bisher schlicht nicht die Mittel hatte. Um etwas sichtbar zu machen, das vorher nur im Kopf existierte.</p>
<p>In den Gesprächen am Rande wurde dieser Gedanke immer wieder aufgegriffen. KI ermöglicht Kreativen, Ideen umzusetzen, zu denen sie ohne diese Technologie keinen Zugang gehabt hätten – sei es aus Mangel an Budget, an technischem Know-how oder schlicht an Zeit. Die Künstlichkeit der Werkzeuge steht der Authentizität der Vision nicht im Weg. Im Gegenteil: Sie kann sie erst möglich machen.</p>
</div>
<h2>
<p>Wenn Ästhetik für sich spricht</p>
</h2>
<div>
<p>Die verschiedenen Kategorien zogen über die Leinwand. Die Stills wurden etwas kurz gezeigt – hier hätte ich mir etwas mehr Raum gewünscht, die Bilder zu betrachten, denn auch dort waren spannende Arbeiten dabei. Aber es waren zwei Projekte im Bereich Bewegtbild, die mich besonders begeisterten.</p>
<p>Das Projekt „Rote Rosen&#8220; – eine Zusammenarbeit zwischen Director Reno Mezger und Rapperin Charlize – überzeugte durch eine ganz eigene ästhetische Sprache. Echtzeit-AI-Poesie, bei der Charlize ihren Song performte und ihre Bewegungen von der KI in kubistisch-poetische Bilder umgewandelt wurden. Besonders interessant: Mezger erklärte auch ein paar Hintergründe zur Entstehung des Videos. Diese Transparenz half, die Arbeit einzuordnen und zeigte: Hier hat jemand nicht einfach einen Prompt in ein Tool geworfen, sondern ganz bewusst gestaltet.</p>
<p>Diese Einordnung wäre meiner Meinung nach auch bei den anderen Einreichungen hilfreich gewesen. Man sah beeindruckende Bilder, aber wusste nicht genau: Wie ist das gemacht worden? Zu welchem Zweck? Mit welchem Budget? Mit welchen Werkzeugen? Welche kreativen Entscheidungen steckten dahinter? Entlang dieser und ähnlicher Fragen könnten – für hoffentlich kommende Ausgaben des Awards – auch die Kategorien noch etwas trennschärfer werden.</p>
</div>
<p><iframe src="https://vimeo.com/1127811907"></iframe><br />
<iframe src="https://www.youtube.com/watch?v=crZ4anRFyew"></iframe></p>
<h2>
<p>Rekonstruktion des Niedagewesenen</p>
</h2>
<div>
<p>Das zweite große Highlight des Abends war Sean Weingartens Kurzfilm „Gap Years“ – ein autobiografisches Projekt, das Bronze holte, aber aus meiner Sicht noch mehr verdient gehabt hätte. Auch wenn ich hier vielleicht nicht ganz objektiv bin – der Film berührte mich auf gleich mehreren Ebenen. Weingarten kombiniert VHS-Filme aus seiner Kindheit mit neueren Interviews seiner Familienangehörigen. Das dokumentarische Material ergänzt er mittels KI zu einer unheimlichen audiovisuellen Rekonstruktion jenes Weihnachtsfests, in dem sein Vater zur Leerstelle in seinem Leben wurde. Erzählerisch macht er anhand von Perspektivwechseln sichtbar, wie vermeintliche Gewissheiten in Beziehungen sich als Illusionen entpuppen können.</p>
<p>Was beide Arbeiten gemeinsam haben: Sie nutzen KI nicht als Selbstzweck, sondern als Mittel, um etwas zum Ausdruck zu bringen, das ohne diese Technologie so nicht möglich gewesen wäre. Die Künstlichkeit des Werkzeugs macht die Wahrhaftigkeit der Vision sichtbar.</p>
</div>
<h2>
<p>Die Zukunftsfrage: Wer hat Geschmack?</p>
</h2>
<div>
<p>Im Gespräch mit Jurorin Dr. Susanne Eigenmann fiel ein interessanter Satz: Bei der Jurierung der 270 Einreichungen habe sich relativ schnell herauskristallisiert, welche Arbeiten in die engere Auswahl kommen. Nicht alle Jurymitglieder hätten dieselben Top-Favoriten gehabt, aber die herausragenden Projekte seien doch von vielen übereinstimmend erkannt worden.</p>
<blockquote>
<p>Das bringt mich zu dem, was aus meiner Sicht die eigentliche Kernkompetenz der Kreativbranche in der KI-Ära sein wird: ästhetisches Urteilsvermögen.</p>
</blockquote>
<p>Nicht die Frage, ob etwas technisch perfekt oder unperfekt ist. Sondern die Fähigkeit, einen eigenen Stil zu entwickeln, zu erkennen, was aus der Masse heraussticht – und zu begründen, warum. Geschmack ist nicht demokratisch, aber er ist auch nicht beliebig. Er lässt sich schulen, diskutieren, weiterentwickeln.</p>
<p>Wenn KI-Tools es immer mehr Menschen ermöglichen, visuell hochwertige Inhalte zu produzieren, wird die Frage „Wie mache ich das?&#8220; weniger relevant. Die entscheidende Frage wird sein: „Was mache ich – und warum?&#8220; Die Kreativszene wird gebraucht als kuratorische Instanz, als Geschmacksbildner:innen, als diejenigen, die zwischen austauschbar und bedeutsam unterscheiden können.</p>
</div>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/11/Bettina-Knoth-Sean-Weingarten-Helene-Berling-Christoph-Jehlicka-%E2%80%93-HAIC-Awards-2025-scaled.jpg" alt="Bettina Knoth, Sean Weingarten, Helene Berling, Christoph Jehlicka – HAIC Awards 2025"></p>
<div>
<p>Bettina Knoth, Sean Weingarten, Helene Berling und Christoph Jehlicka. Foto: <span>Stefan Trocha</span></p>
</div>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/11/Initiatoren-Jury-Gewinnerinnen-%E2%80%93-HAIC-Awards-2025-scaled-e1763108259245.jpeg" alt="Initiatoren, Jury, Gewinner*innen – HAIC Awards 2025"></p>
<h2>
<p>Props und Verbesserungspotenzial</p>
</h2>
<div>
<p>Respekt an die Veranstalter für den Mut, ein solches Format zu etablieren. Die HAIC Awards füllen eine Lücke – einen Raum, in dem KI-gestützte Kreativarbeit nicht nur gezeigt, sondern auch diskutiert und gewürdigt werden kann.</p>
<p>Gleichzeitig gibt es für die nächste Ausgabe ein paar Stellschrauben, an denen man drehen könnte:</p>
<ul>
<li><b>Kategorien überdenken:</b> Die aktuelle Aufteilung ist ausbaufähig. Vielleicht weniger danach, was produziert wurde (Stills, Videos), sondern mehr danach, wie KI eingesetzt wurde (assistierend, generativ, experimentell)?</li>
<li><b>Mehr Transparenz bei der Präsentation:</b> Ein kurzer Einblick in Tools, Workflows und kreative Entscheidungen würde den Arbeiten mehr Tiefe geben – und dem Publikum mehr Verständnis.</li>
<li><b>Mehr Raum für Stills:</b> Die Arbeiten verdienen es, länger gezeigt zu werden. Schnelle Durchläufe werden der Qualität nicht gerecht.</li>
</ul>
<p>Aber das sind Feinheiten. Dass es die HAIC Awards jetzt gibt, ist das Wichtigste. Ein solches Format braucht die Branche.</p>
</div>
<h2>
<p>Künstlichkeit, Wahrhaftigkeit – und die Frage nach dem Warum</p>
</h2>
<div>
<p>Zurück zu Didines Satz über Künstlichkeit und Wahrhaftigkeit. Vielleicht ist das die beste Art, über KI in der Kreativbranche nachzudenken. Nicht als Bedrohung für Authentizität, sondern als Werkzeug, das neue Formen von Authentizität ermöglicht. Als Technologie, die es erlaubt, Visionen zu verwirklichen, die sonst unerreichbar geblieben wären.</p>
<p>Die Frage ist nicht, ob wir KI nutzen. Die Frage ist, wofür – und ob wir dabei unseren Geschmack, unsere ästhetische Haltung, unsere Vision behalten. Die Kreativszene wird gebraucht. Nicht als Bedienende von Tools, sondern als diejenigen, die wissen, was es wert ist, gemacht zu werden.</p>
<p>Mehr zu den HAIC Awards findest Du <a href="https://haic-award.de">hier</a>. <br />Alle Gewinnerfilme sind auf <a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PL-h0eY2NlLsAeoSS8HNas7JMfyp1YijtH">Youtube</a> zu sehen.</p>
</div>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/11/Garderobenticket-22gegen-diesen-Schein22-%E2%80%93-HAIC-Awards-2025-scaled.jpeg" alt="Garderobenticket gegen diesen Schein – HAIC Awards 2025"></p>
<p><span id="more-1283"></span><br />
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<p>HAIC Awards 2025: <em>Wenn KI Wahrhaftiges sichtbar macht<\/em><\/p>","title_element":"h1"}},{"type":"quotation","props":{"content":"

<p>6. Januar 2025, Kent Club: Die ersten HAIC Awards \u2013 ein neues Format, KI-Kreation im Fokus, 270 Einreichungen. Ich wusste nicht genau, was mich erwarten w\u00fcrde, als ich hinfuhr. Wird das richtig inspirierend \u2013 oder eine Parade technisch perfekter, aber austauschbarer Hochglanzbilder?<\/p>"}},{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<p>Als jemand, der beruflich an der Schnittstelle von Kreativit\u00e4t und Strategie arbeitet, stellt sich mir diese Frage inzwischen fast t\u00e4glich: Wo verl\u00e4uft die Grenze zwischen technischer Machbarkeit und kreativer Vision? Zwischen dem, was machbar ist, und dem, was gemacht werden sollte?<\/p>\n

<p>Der Kent Club selbst war schon mal eine gute Wahl: kein steriler Konferenzraum, sondern eine coole Location, in der man sich sofort wohlf\u00fchlte. Was sicher auch an der pers\u00f6nlichen Begr\u00fc\u00dfung durch die Initiatoren lag. Patrick Hoppe, Daniel Weiss, Dominik Geiger und Andreas Reimann erz\u00e4hlten zu Beginn der Veranstaltung kurz, wie aus der spontanen Idee f\u00fcr eine Weihnachtsfeier der erste Hamburger Creator Award im Bereich KI entstand. Organisatorin Andrea Drews nahm die G\u00e4ste pers\u00f6nlich in Empfang.<\/p>","margin":"default"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"image","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/11\/Eingang-Kent-Club-\u2013-HAIC-Awards-2025-scaled.jpeg","image_alt":"Eingang Kent Club \u2013 HAIC Awards 2025","image_svg_color":"emphasis","margin":"default"}}]}]}]},{"type":"section","props":{"image_position":"center-center","style":"default","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"middle","width":"default"},"children":[{"type":"row","props":{"layout":"1-2,1-2"},"children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"image","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/11\/Reno-Mezger-und-Rapperin-Charlize-\u2013-Echtzeit-AI-Poesie-22Rote-Rosen22-\u2013-HAIC-Awards-2025-scaled.jpg","image_alt":"Reno Mezger und Rapperin Charlize \u2013 Echtzeit-AI-Poesie Rote Rosen \u2013 HAIC Awards 2025","image_svg_color":"emphasis","margin":"default"}},{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

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<p>Und dann ging es los. Drag Queen Didine van der Platenvlotbrug f\u00fchrte im schillernden Outfit durch den Abend \u2013 und zog gleich zu Beginn eine \u00fcberraschende Parallele, die sich f\u00fcr mich als roter Faden durch die gesamte Veranstaltung ziehen sollte:<\/p>\n

<blockquote>\n

<p>\u201eMit KI ist es wie mit dem Drag: K\u00fcnstlichkeit kann etwas sehr Wahrhaftiges zum Vorschein bringen.\"<\/p>\n<\/blockquote>\n

<p>Ein Satz, der zun\u00e4chst wie eine charmante Randbemerkung klang, aber je l\u00e4nger der Abend dauerte, umso mehr Gewicht bekam. Denn genau darum ging es in vielen der pr\u00e4mierten Arbeiten: KI als Werkzeug, um Visionen zu verwirklichen, f\u00fcr die man bisher schlicht nicht die Mittel hatte. Um etwas sichtbar zu machen, das vorher nur im Kopf existierte.<\/p>\n

<p>In den Gespr\u00e4chen am Rande wurde dieser Gedanke immer wieder aufgegriffen. KI erm\u00f6glicht Kreativen, Ideen umzusetzen, zu denen sie ohne diese Technologie keinen Zugang gehabt h\u00e4tten \u2013 sei es aus Mangel an Budget, an technischem Know-how oder schlicht an Zeit. Die K\u00fcnstlichkeit der Werkzeuge steht der Authentizit\u00e4t der Vision nicht im Weg. Im Gegenteil: Sie kann sie erst m\u00f6glich machen.<\/p>","margin":"default"}}]}]},{"type":"row","props":{"layout":"1-2,1-2"},"children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"headline","props":{"content":"

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<p>Die verschiedenen Kategorien zogen \u00fcber die Leinwand. Die Stills wurden etwas kurz gezeigt \u2013 hier h\u00e4tte ich mir etwas mehr Raum gew\u00fcnscht, die Bilder zu betrachten, denn auch dort waren spannende Arbeiten dabei. Aber es waren zwei Projekte im Bereich Bewegtbild, die mich besonders begeisterten.<\/p>\n

<p>Das Projekt \u201eRote Rosen\" \u2013 eine Zusammenarbeit zwischen Director Reno Mezger und Rapperin Charlize \u2013 \u00fcberzeugte durch eine ganz eigene \u00e4sthetische Sprache. Echtzeit-AI-Poesie, bei der Charlize ihren Song performte und ihre Bewegungen von der KI in kubistisch-poetische Bilder umgewandelt wurden. Besonders interessant: Mezger erkl\u00e4rte auch ein paar Hintergr\u00fcnde zur Entstehung des Videos. Diese Transparenz half, die Arbeit einzuordnen und zeigte: Hier hat jemand nicht einfach einen Prompt in ein Tool geworfen, sondern ganz bewusst gestaltet.<\/p>\n

<p>Diese Einordnung w\u00e4re meiner Meinung nach auch bei den anderen Einreichungen hilfreich gewesen. Man sah beeindruckende Bilder, aber wusste nicht genau: Wie ist das gemacht worden? Zu welchem Zweck? Mit welchem Budget? Mit welchen Werkzeugen? Welche kreativen Entscheidungen steckten dahinter? Entlang dieser und \u00e4hnlicher Fragen k\u00f6nnten \u2013 f\u00fcr hoffentlich kommende Ausgaben des Awards \u2013 auch die Kategorien noch etwas trennsch\u00e4rfer werden.<\/p>","margin":"default"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"video","props":{"margin":"default","video":"https:\/\/vimeo.com\/1127811907","video_controls":true,"video_title":"Charlize x Rote Rosen - Realtime-interactive KI-Poesie"}}]}]},{"type":"row","props":{"layout":"1-2,1-2"},"children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"video","props":{"margin":"default","video":"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=crZ4anRFyew","video_controls":true,"video_title":"Sean Weingarten \u2013 Gap Years (2025)"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"headline","props":{"content":"

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<p>Das zweite gro\u00dfe Highlight des Abends war Sean Weingartens Kurzfilm \u201eGap Years\u201c \u2013 ein autobiografisches Projekt, das Bronze holte, aber aus meiner Sicht noch mehr verdient gehabt h\u00e4tte. Auch wenn ich hier vielleicht nicht ganz objektiv bin \u2013 der Film ber\u00fchrte mich auf gleich mehreren Ebenen. Weingarten kombiniert VHS-Filme aus seiner Kindheit mit neueren Interviews seiner Familienangeh\u00f6rigen. Das dokumentarische Material erg\u00e4nzt er mittels KI zu einer unheimlichen audiovisuellen Rekonstruktion jenes Weihnachtsfests, in dem sein Vater zur Leerstelle in seinem Leben wurde. Erz\u00e4hlerisch macht er anhand von Perspektivwechseln sichtbar, wie vermeintliche Gewissheiten in Beziehungen sich als Illusionen entpuppen k\u00f6nnen.<\/p>\n

<p>Was beide Arbeiten gemeinsam haben: Sie nutzen KI nicht als Selbstzweck, sondern als Mittel, um etwas zum Ausdruck zu bringen, das ohne diese Technologie so nicht m\u00f6glich gewesen w\u00e4re. Die K\u00fcnstlichkeit des Werkzeugs macht die Wahrhaftigkeit der Vision sichtbar.<\/p>","margin":"default"}}]}]},{"type":"row","props":{"layout":"1-2,1-2"},"children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"headline","props":{"content":"

<p>Die Zukunftsfrage: Wer hat Geschmack?<\/p>","title_element":"h2"}},{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<p>Im Gespr\u00e4ch mit Jurorin Dr. Susanne Eigenmann fiel ein interessanter Satz: Bei der Jurierung der 270 Einreichungen habe sich relativ schnell herauskristallisiert, welche Arbeiten in die engere Auswahl kommen. Nicht alle Jurymitglieder h\u00e4tten dieselben Top-Favoriten gehabt, aber die herausragenden Projekte seien doch von vielen \u00fcbereinstimmend erkannt worden.<\/p>\n

<blockquote>\n

<p>Das bringt mich zu dem, was aus meiner Sicht die eigentliche Kernkompetenz der Kreativbranche in der KI-\u00c4ra sein wird: \u00e4sthetisches Urteilsverm\u00f6gen.<\/p>\n<\/blockquote>\n

<p>Nicht die Frage, ob etwas technisch perfekt oder unperfekt ist. Sondern die F\u00e4higkeit, einen eigenen Stil zu entwickeln, zu erkennen, was aus der Masse heraussticht \u2013 und zu begr\u00fcnden, warum. Geschmack ist nicht demokratisch, aber er ist auch nicht beliebig. Er l\u00e4sst sich schulen, diskutieren, weiterentwickeln.<\/p>\n

<p>Wenn KI-Tools es immer mehr Menschen erm\u00f6glichen, visuell hochwertige Inhalte zu produzieren, wird die Frage \u201eWie mache ich das?\" weniger relevant. Die entscheidende Frage wird sein: \u201eWas mache ich \u2013 und warum?\" Die Kreativszene wird gebraucht als kuratorische Instanz, als Geschmacksbildner:innen, als diejenigen, die zwischen austauschbar und bedeutsam unterscheiden k\u00f6nnen.<\/p>","margin":"default"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"image","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bettina-Knoth-Sean-Weingarten-Helene-Berling-Christoph-Jehlicka-\u2013-HAIC-Awards-2025-scaled.jpg","image_alt":"Bettina Knoth, Sean Weingarten, Helene Berling, Christoph Jehlicka \u2013 HAIC Awards 2025","image_svg_color":"emphasis","margin":"default"}},{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<p>Bettina Knoth, Sean Weingarten, Helene Berling und Christoph Jehlicka. Foto: <span>Stefan Trocha<\/span><\/p>","margin":"default"}}]}]},{"type":"row","props":{"layout":"1-2,1-2"},"children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"image","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/11\/Initiatoren-Jury-Gewinnerinnen-\u2013-HAIC-Awards-2025-scaled-e1763108259245.jpeg","image_alt":"Initiatoren, Jury, Gewinner*innen \u2013 HAIC Awards 2025","image_svg_color":"emphasis","margin":"default"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"headline","props":{"content":"

<p>Props und Verbesserungspotenzial<\/p>","title_element":"h2"}},{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<p>Respekt an die Veranstalter f\u00fcr den Mut, ein solches Format zu etablieren. Die HAIC Awards f\u00fcllen eine L\u00fccke \u2013 einen Raum, in dem KI-gest\u00fctzte Kreativarbeit nicht nur gezeigt, sondern auch diskutiert und gew\u00fcrdigt werden kann.<\/p>\n

<p>Gleichzeitig gibt es f\u00fcr die n\u00e4chste Ausgabe ein paar Stellschrauben, an denen man drehen k\u00f6nnte:<\/p>\n

<ul>\n

<li><b>Kategorien \u00fcberdenken:<\/b> Die aktuelle Aufteilung ist ausbauf\u00e4hig. Vielleicht weniger danach, was produziert wurde (Stills, Videos), sondern mehr danach, wie KI eingesetzt wurde (assistierend, generativ, experimentell)?<\/li>\n

<li><b>Mehr Transparenz bei der Pr\u00e4sentation:<\/b> Ein kurzer Einblick in Tools, Workflows und kreative Entscheidungen w\u00fcrde den Arbeiten mehr Tiefe geben \u2013 und dem Publikum mehr Verst\u00e4ndnis.<\/li>\n

<li><b>Mehr Raum f\u00fcr Stills:<\/b> Die Arbeiten verdienen es, l\u00e4nger gezeigt zu werden. Schnelle Durchl\u00e4ufe werden der Qualit\u00e4t nicht gerecht.<\/li>\n<\/ul>\n

<p>Aber das sind Feinheiten. Dass es die HAIC Awards jetzt gibt, ist das Wichtigste. Ein solches Format braucht die Branche.<\/p>","margin":"default"}}]}]},{"type":"row","props":{"layout":"1-2,1-2"},"children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"headline","props":{"content":"

<p>K\u00fcnstlichkeit, Wahrhaftigkeit \u2013 und die Frage nach dem Warum<\/p>","title_element":"h2"}},{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<p>Zur\u00fcck zu Didines Satz \u00fcber K\u00fcnstlichkeit und Wahrhaftigkeit. Vielleicht ist das die beste Art, \u00fcber KI in der Kreativbranche nachzudenken. Nicht als Bedrohung f\u00fcr Authentizit\u00e4t, sondern als Werkzeug, das neue Formen von Authentizit\u00e4t erm\u00f6glicht. Als Technologie, die es erlaubt, Visionen zu verwirklichen, die sonst unerreichbar geblieben w\u00e4ren.<\/p>\n

<p>Die Frage ist nicht, ob wir KI nutzen. Die Frage ist, wof\u00fcr \u2013 und ob wir dabei unseren Geschmack, unsere \u00e4sthetische Haltung, unsere Vision behalten. Die Kreativszene wird gebraucht. Nicht als Bedienende von Tools, sondern als diejenigen, die wissen, was es wert ist, gemacht zu werden.<\/p>\n

<p>Mehr zu den HAIC Awards findest Du <a href=\"https:\/\/haic-award.de\">hier<\/a>.\u00a0<br \/>Alle Gewinnerfilme sind auf <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/playlist?list=PL-h0eY2NlLsAeoSS8HNas7JMfyp1YijtH\">Youtube<\/a> zu sehen.<\/p>","margin":"default"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"image","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/11\/Garderobenticket-22gegen-diesen-Schein22-\u2013-HAIC-Awards-2025-scaled.jpeg","image_alt":"Garderobenticket gegen diesen Schein \u2013 HAIC Awards 2025","image_svg_color":"emphasis","margin":"default"}}]}]}]}],"version":"4.5.13"} --></p>
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		<title>Wir müssen reden – aber vielleicht weniger übereinander?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 11:14:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Design Business Days 2025]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir müssen reden – aber vielleicht weniger übereinander? Design Business Days 2025: Zwei Tage voller KI-Cases, Workshops und Strategietalks. Und einem Moment, der vielleicht mehr über die Kreativbranche verrät als alle Keynotes zusammen. Ein Recap. Curio-Haus, Hamburg Rothenbaum, am späten Vormittag des 2. Oktober. Die Design Business Days 2025 laufen seit etwas mehr als 24 Stunden, [&#8230;]</p>
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<p>Wir müssen reden – <em>aber vielleicht weniger übereinander?</em></p>
</h1>
<blockquote>
<p><em>Design Business Days 2025:<span class="Apple-converted-space"> </span></em><i>Zwei Tage voller KI-Cases, Workshops und Strategietalks. Und einem Moment, der vielleicht mehr über die Kreativbranche verrät als alle Keynotes zusammen. Ein Recap.</i></p>
</blockquote>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/10/Design-Business-Days-2025-%E2%80%93-Anne-Kaiser-und-Conrad-Breyer-scaled.jpeg" alt="Design Business Days 2025 - Anne Kaiser und Conrad Breyer"><br />
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/10/Strategie-Workshop-scaled.jpeg" alt="Strategie-Workshop von Till Oyen (Radikant)"></p>
<div>
<p>Curio-Haus, Hamburg Rothenbaum, am späten Vormittag des 2. Oktober. Die Design Business Days 2025 laufen seit etwas mehr als 24 Stunden, und im Workshop spekuliert ein Raum voller Kreativer darüber, wie Entscheider:innen in mittelständischen Unternehmen wohl ticken. Wahrscheinlich „eher konservativ“, vermuten gleich mehrere Designer:innen. Und sicher haben sie „Angst vor Veränderung und Innovationen“.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Auf dem Stuhl neben mir, im hinteren Drittel des Raums, rutscht eine junge Frau im Businessdress unruhig hin und her. Mehrfach versucht sie, sich bemerkbar zu machen. Vergeblich.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>In der Mittagspause kommen wir ins Gespräch. Ich frage nach, was sie so nervös gemacht hat. Es stellt sich heraus: Sie ist Marketingleiterin eines mittelständischen Maschinenbauunternehmens – eine der wenigen Vertreterinnen aus der Industrie auf der Veranstaltung. Und sie ist alles andere als einverstanden mit den Zuschreibungen aus dem Workshop. Ihr Unternehmen sei alles andere als innovationsscheu und konservativ …<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Eine kleine Anekdote nur. Aber sie bringt auf den Punkt, worum es an beiden Event-Tagen eigentlich ging. Doch der Reihe nach:</p>
</div>
<h2>
<p>KI: Weniger Drama, mehr Klarheit</p>
</h2>
<div>
<p>Die dritte Ausgabe der Design Business Days legte viel Gewicht auf das Empowerment der Kreativbranche. Leitfrage: Wie können Kreativschaffende in Zeiten von KI ihren Stellenwert behaupten bzw. neu definieren?</p>
<p>Mein Eindruck: Die Antworten werden konkreter und deutlich weniger mantrahaft. Der Hype (wahlweise: die Angst) weicht langsam einem Verständnis für die tatsächlichen Grenzen und Möglichkeiten der Technologie.</p>
<p>Ein Beispiel: Der Case „Eternal Bloom“ von Jan Kruse (Fork Unstable Media) und Aaron Hahn (SWR). Für die Schwetzinger SWR Festspiele wurde eine neue CI geschaffen – visuell ansprechendes Hochglanz-Design, basierend auf den geometrischen Strukturen der barocken Schlossanlage, optimiert für digitale Anwendungen. Als belebendes Element: animierte Sequenzen von farbgewaltigen Blumen-Close-Ups.</p>
<p>Auf die Publikumsfrage, welcher Teil des Designsystems denn KI-generiert sei, stellte sich heraus: nur die floralen Bildsequenzen. Ein relativ kleiner Teil der gesamten Arbeit also. Eine Antwort, die manche enttäuscht, andere beruhigt haben wird.</p>
<p><b>Was heißt das für die Praxis?</b> KI ist Werkzeug, nicht Wundermittel. Und: Die Marketing-Kommunikation von Projekten überhöht oft den KI-Anteil – was unrealistische Erwartungen schürt.</p>
<p>Noch interessanter aber: Dieser Case hat dafür gesorgt, dass die Rechtsabteilung des SWR (und in dem Zusammenhang auch die der ARD) ein eigenes Konzept für die Nutzung von generativer KI im öffentlich-rechtlichen Rundfunk erstellt hat. Ein starkes Beispiel dafür, wie Kreativschaffende als Early Adopter gesellschaftlichen Wandel anstoßen.</p>
</div>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/10/KI-Case-von-Aaron-Han-und-Jan-Kruse-scaled.jpeg" alt="Use Case von Aaron Hahn (SWR) und Jan Kruse (Fork Unstable Media)"><br />
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/10/KI-Case-von-Jasper-Krog-und-Simon-Graff-scaled.jpeg" alt="Use Case von Jasper Krog und Simon Graff"></p>
<h2>
<p>Wo der Business Case klar ist, wird&#8217;s ernst</p>
</h2>
<div>
<p>Dass dieser Wandel in der freien Wirtschaft oft schneller vollzogen wird, zeigte der Case von Simon Graff und Jasper Krog (Gebr. Heinemann): „AI goes Business“. Die beiden gaben lebhafte Einblicke in ihre Zusammenarbeit und verdeutlichten, an welchen Stellen KI-Anwendungen sinnvoll in den Design-Prozess integriert werden können – und an welchen nicht. Zudem präsentierten sie Strategien, um Mitarbeiter:innen mitzunehmen, Ängste abzubauen und Nutzen niedrigschwellig erfahrbar zu machen.</p>
<p>Gleichzeitig wurde klar: Wo der ökonomische Vorteil der KI-Nutzung eklatant ist – etwa bei der Produktion von werblichem Bildmaterial mit kurzer Halbwertzeit – werden Unternehmen künftig immer weniger auf konventionelle Weise Content erstellen (lassen).</p>
<p><b>Was heißt das für die Praxis?</b> Kreative sollten nicht gegen KI argumentieren, wo der Business Case eindeutig ist. Stattdessen: den eigenen Mehrwert dort positionieren, wo menschliche Expertise unersetzlich ist – Strategie, Konzeption, Kontextverständnis.</p>
</div>
<h2>
<p>Strategisch denken heißt: zuhören</p>
</h2>
<div>
<p>An Tag 2 ging es verstärkt um die strategische Positionierung von Designer:innen in der Business-Landschaft. Markenberaterin und Autorin Maren Martschenko sprach über das Thema ihres Longsellers „Design ist mehr als schnell mal schön“. Sie gab hands-on Beispiele für strategische Fragen im Designkontext und umriss die künftige Rolle der Kreativen als strategische Sparringspartner:innen auf Augenhöhe mit dem Management.</p>
<p>Im Workshop „Strategisch denken für Designer:innen“ stieg Radikant-Co-Founder Till Oyen dann tiefer in dieses Thema ein – unter anderem, indem er Einblicke in die Denk- und Handlungsmuster von Unternehmensvertreter:innen vermittelte. Er gab viele gute Hinweise, um die Partner:innen auf Unternehmensseite besser zu verstehen und zu überzeugen.</p>
<p>Und dann passierte es: die eingangs beschriebene Szene mit der Marketingleiterin.</p>
<p>Ein wenig sinnbildlich für den Status Quo, oder? Da wird über strategische Positionierung auf Augenhöhe gesprochen – und gleichzeitig spricht ein Raum voller Kreativer über „die Unternehmen“, als wären sie eine homogene Masse rückständiger Bedenkenträger. Während eine echte Vertreterin genau dieser Unternehmen im Raum sitzt. Und nicht gehört wird.</p>
<p><b>Was heißt das für die Praxis?</b> Strategisch denken beginnt mit echtem Interesse an der anderen Seite. Nicht mit Projektionen und Annahmen. Vielleicht sollten wir öfter die eigene Echokammer verlassen – und tatsächlich mit den Menschen reden, für die wir gestalten wollen.</p>
</div>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/10/Keynote-von-Mara-Martschenko-22Design-ist-mehr-als-schnell-mal-schoen22-scaled.jpeg" alt="Keynote von Mara Martschenko "Design ist mehr als schnell mal schön""><br />
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/10/Keynote-von-Antje-Kruse-Schomaker-22The-State-of-Digital-Design-scaled.jpeg" alt="Keynote von Antje Kruse-Schomaker (IBM iX)"></p>
<h2>
<p>Keine Simulation ersetzt das Gespräch</p>
</h2>
<div>
<p>Diese Erkenntnis unterstrich auch die abschließende Keynote „The State of Digital Design“ von Antje Kruse-Schomaker (IBM iX). Sie betonte die hohe Qualität, die KI bereits bei analytischen Aufgaben wie der Persona-Erstellung liefert – wies aber explizit darauf hin, dass keine Simulation die echte Recherche und das Gespräch mit der Zielgruppe ersetzt.</p>
<p>Ein Satz, der in seiner Schlichtheit nach zwei Tagen zum Kern vordringt: <b>Technologie kann vieles simulieren. Aber wir leben und arbeiten immer noch in der Wirklichkeit.</b><b></b></p>
<p>Vielleicht ist die eigentliche Disruption also gar nicht die KI. Sondern die Frage, ob wir endlich lernen, miteinander statt übereinander zu reden. Die Werkzeuge dafür haben wir längst – sie sind nur nicht generativ, sondern kommunikativ.</p>
<p>Die Marketingleiterin übrigens hat mir in der Pause erzählt, dass ihr Unternehmen gerade ein großes Re-Branding plant. Mit externer Agentur. Ich hoffe, die Agentur hört besser zu als die Kreativen im Workshop-Raum.</p>
</div>
<p><span id="more-1230"></span><br />
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<p>Wir m\u00fcssen reden \u2013 <em>aber vielleicht weniger \u00fcbereinander?<\/em><\/p>","title_element":"h1"}},{"type":"quotation","props":{"content":"

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<p>Curio-Haus, Hamburg Rothenbaum, am sp\u00e4ten Vormittag des 2. Oktober. Die Design Business Days 2025 laufen seit etwas mehr als 24 Stunden, und im Workshop spekuliert ein Raum voller Kreativer dar\u00fcber, wie Entscheider:innen in mittelst\u00e4ndischen Unternehmen wohl ticken. Wahrscheinlich \u201eeher konservativ\u201c, vermuten gleich mehrere Designer:innen. Und sicher haben sie \u201eAngst vor Ver\u00e4nderung und Innovationen\u201c.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n

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<p>In der Mittagspause kommen wir ins Gespr\u00e4ch. Ich frage nach, was sie so nerv\u00f6s gemacht hat. Es stellt sich heraus: Sie ist Marketingleiterin eines mittelst\u00e4ndischen Maschinenbauunternehmens \u2013 eine der wenigen Vertreterinnen aus der Industrie auf der Veranstaltung. Und sie ist alles andere als einverstanden mit den Zuschreibungen aus dem Workshop. Ihr Unternehmen sei alles andere als innovationsscheu und konservativ \u2026<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n

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<p>Ein Beispiel: Der Case \u201eEternal Bloom\u201c von Jan Kruse (Fork Unstable Media) und Aaron Hahn (SWR). F\u00fcr die Schwetzinger SWR Festspiele wurde eine neue CI geschaffen \u2013 visuell ansprechendes Hochglanz-Design, basierend auf den geometrischen Strukturen der barocken Schlossanlage, optimiert f\u00fcr digitale Anwendungen. Als belebendes Element: animierte Sequenzen von farbgewaltigen Blumen-Close-Ups.<\/p>\n

<p>Auf die Publikumsfrage, welcher Teil des Designsystems denn KI-generiert sei, stellte sich heraus: nur die floralen Bildsequenzen. Ein relativ kleiner Teil der gesamten Arbeit also. Eine Antwort, die manche entt\u00e4uscht, andere beruhigt haben wird.<\/p>\n

<p><b>Was hei\u00dft das f\u00fcr die Praxis?<\/b> KI ist Werkzeug, nicht Wundermittel. Und: Die Marketing-Kommunikation von Projekten \u00fcberh\u00f6ht oft den KI-Anteil \u2013 was unrealistische Erwartungen sch\u00fcrt.<\/p>\n

<p>Noch interessanter aber: Dieser Case hat daf\u00fcr gesorgt, dass die Rechtsabteilung des SWR (und in dem Zusammenhang auch die der ARD) ein eigenes Konzept f\u00fcr die Nutzung von generativer KI im \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk erstellt hat. Ein starkes Beispiel daf\u00fcr, wie Kreativschaffende als Early Adopter gesellschaftlichen Wandel ansto\u00dfen.<\/p>","margin":"default"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"image","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/10\/KI-Case-von-Aaron-Han-und-Jan-Kruse-scaled.jpeg","image_alt":"Use Case von Aaron Hahn (SWR) und Jan Kruse (Fork Unstable Media)","image_svg_color":"emphasis","margin":"default"}}]}]},{"type":"row","props":{"layout":"1-2,1-2"},"children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"image","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/10\/KI-Case-von-Jasper-Krog-und-Simon-Graff-scaled.jpeg","image_alt":"Use Case von Jasper Krog und Simon Graff","image_svg_color":"emphasis","margin":"default"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"headline","props":{"content":"

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<p>Gleichzeitig wurde klar: Wo der \u00f6konomische Vorteil der KI-Nutzung eklatant ist \u2013 etwa bei der Produktion von werblichem Bildmaterial mit kurzer Halbwertzeit \u2013 werden Unternehmen k\u00fcnftig immer weniger auf konventionelle Weise Content erstellen (lassen).<\/p>\n

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<p>Im Workshop \u201eStrategisch denken f\u00fcr Designer:innen\u201c stieg Radikant-Co-Founder Till Oyen dann tiefer in dieses Thema ein \u2013 unter anderem, indem er Einblicke in die Denk- und Handlungsmuster von Unternehmensvertreter:innen vermittelte. Er gab viele gute Hinweise, um die Partner:innen auf Unternehmensseite besser zu verstehen und zu \u00fcberzeugen.<\/p>\n

<p>Und dann passierte es: die eingangs beschriebene Szene mit der Marketingleiterin.<\/p>\n

<p>Ein wenig sinnbildlich f\u00fcr den Status Quo, oder? Da wird \u00fcber strategische Positionierung auf Augenh\u00f6he gesprochen \u2013 und gleichzeitig spricht ein Raum voller Kreativer \u00fcber \u201edie Unternehmen\u201c, als w\u00e4ren sie eine homogene Masse r\u00fcckst\u00e4ndiger Bedenkentr\u00e4ger. W\u00e4hrend eine echte Vertreterin genau dieser Unternehmen im Raum sitzt. Und nicht geh\u00f6rt wird.<\/p>\n

<p><b>Was hei\u00dft das f\u00fcr die Praxis?<\/b> Strategisch denken beginnt mit echtem Interesse an der anderen Seite. Nicht mit Projektionen und Annahmen. Vielleicht sollten wir \u00f6fter die eigene Echokammer verlassen \u2013 und tats\u00e4chlich mit den Menschen reden, f\u00fcr die wir gestalten wollen.<\/p>","margin":"default"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"image","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/10\/Keynote-von-Mara-Martschenko-22Design-ist-mehr-als-schnell-mal-schoen22-scaled.jpeg","image_alt":"Keynote von Mara Martschenko \"Design ist mehr als schnell mal sch\u00f6n\"","image_svg_color":"emphasis","margin":"default"}}]}]},{"type":"row","props":{"layout":"1-2,1-2"},"children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"image","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/10\/Keynote-von-Antje-Kruse-Schomaker-22The-State-of-Digital-Design-scaled.jpeg","image_alt":"Keynote von Antje Kruse-Schomaker (IBM iX)","image_svg_color":"emphasis","margin":"default"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"headline","props":{"content":"

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<p>Diese Erkenntnis unterstrich auch die abschlie\u00dfende Keynote \u201eThe State of Digital Design\u201c von Antje Kruse-Schomaker (IBM iX). Sie betonte die hohe Qualit\u00e4t, die KI bereits bei analytischen Aufgaben wie der Persona-Erstellung liefert \u2013 wies aber explizit darauf hin, dass keine Simulation die echte Recherche und das Gespr\u00e4ch mit der Zielgruppe ersetzt.<\/p>\n

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<p>Vielleicht ist die eigentliche Disruption also gar nicht die KI. Sondern die Frage, ob wir endlich lernen, miteinander statt \u00fcbereinander zu reden. Die Werkzeuge daf\u00fcr haben wir l\u00e4ngst \u2013 sie sind nur nicht generativ, sondern kommunikativ.<\/p>\n

<p>Die Marketingleiterin \u00fcbrigens hat mir in der Pause erz\u00e4hlt, dass ihr Unternehmen gerade ein gro\u00dfes Re-Branding plant. Mit externer Agentur. Ich hoffe, die Agentur h\u00f6rt besser zu als die Kreativen im Workshop-Raum.<\/p>","margin":"default"}}]}]}]}],"version":"4.5.13"} --></p>
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		<title>Die passende Ansprache für anspruchsvolle Zielgruppen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Mar 2025 14:47:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die passende Ansprache für anspruchsvolle Zielgruppen Die Fotoserien von Constantin Meyer zeigen Bauwerke von Ihren schönsten Seiten – und dokumentieren die Essenz architektonischer Entwürfe für anspruchsvolle Auftraggeber. Bei den Texten für seine neuen Landingpages ging es darum, die Qualität seiner Arbeit auch sprachlich zu transportieren. Positionierung und Hauptzielgruppen Der Architekturfotograf Constantin Meyer hat eine präzise [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jehlicka.agency/2025/03/07/die-passende-ansprache-fuer-anspruchsvolle-zielgruppen/">Die passende Ansprache für anspruchsvolle Zielgruppen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jehlicka.agency">Jehlicka.agency</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>
<p><em>Die passende Ansprache</em> für anspruchsvolle Zielgruppen</p>
</h1>
<blockquote>
<p>Die Fotoserien von Constantin Meyer zeigen Bauwerke von Ihren schönsten Seiten – und dokumentieren die Essenz architektonischer Entwürfe für anspruchsvolle Auftraggeber. Bei den Texten für seine neuen Landingpages ging es darum, die Qualität seiner Arbeit auch sprachlich zu transportieren.</p>
</blockquote>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/03/Bildschirmfoto-2025-03-07-um-15.12.15.png" alt=""><br />
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/03/Bildschirmfoto-2025-03-07-um-15.10.41.png" alt=""></p>
<h2>
<p>Positionierung und Hauptzielgruppen</p>
</h2>
<div>
<p>Der Architekturfotograf Constantin Meyer hat eine präzise Vorstellung davon, wie ein aussagekräftiges Bild aufgebaut wird. Und auch über den Ausbau seiner eigenen Internetpräsenz hat er sich bereits gründlich Gedanken gemacht, als wir uns Ende Dezember 2024 zum ersten Mal im Videocall treffen.</p>
<p>Natürlich hatte auch ich mich auf unser Erstgespräch vorbereitet – und seine Website gründlich unter die Lupe genommen. Der Eindruck der klaren, ästhetischen Fotos hallte noch nach, während wir über seine Marketingpläne und -ziele redeten. Schnell stellte sich heraus, das Constantin bereits sehr gute Vorarbeit geleistet hatte.</p>
<p>Seine Positionierung und die beiden Hauptzielgruppen waren bereits definiert. Auch eine umfassende Wettbewerbsanalyse hatte er schon durchgeführt. Wir konnten also direkt über die Auswahl der vielversprechendsten Maßnahmen sprechen. <em></em></p>
</div>
<h2>
<p>Ko-Kreation mit wirkungsvollen Ergebnissen</p>
</h2>
<div>
<p>Für mich standen dabei folgende Fragen an Constantin im Vordergrund:</p>
<p><em>„Wie kann ich dich als Copywriter optimal bei der Akquise unterstützen? Mit welcher Sprache erreichen wir deine Zielgruppe am besten? Wie setzen wir dein Marketing-Budget am effektivsten ein?“</em></p>
<p>Wir verständigten uns darauf, im ersten Schritt eine Reihe SEO-optimierter <a href="https://www.constantin-meyer.de/architekturfotograf-kassel">Landingpages</a> zu erstellen – damit sein Angebot bei Google &amp; Co. noch besser als bisher gefunden wird. Mittelfristig sollte das Konzept durch regelmäßige Blogbeiträge und LinkedIn-Posts ergänzt werden.</p>
<p>Gesagt, getan. Den gestalterischen Part übernahm Constantin – als versierter Kommunikationsdesigner – natürlich selbst. Die konkreten Inhalte entwickelten wir im dynamischen Austausch. </p>
</div>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/03/Bildschirmfoto-2025-03-07-um-15.11.09.png" alt=""><br />
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<h2>
<p>Aussagekräftige Projekte als Aushängeschilder</p>
</h2>
<div>
<p>Ich schrieb die Texte, arbeitete seine Feedback ein – und innerhalb weniger Wochen war die erste Landingpage fertig. Die vier weiteren gingen dann im Wochentakt online – und können sich wirklich sehen lassen. Mehr noch sie werden gesehen. Die Google-Rankings waren ab Tag 1 beeindruckend.</p>
<p>Wichtigstes Element aller <span>Landingpages</span> sind die Beschreibungen von Referenzprojekten – absolute Aushängeschilder für Constantins Arbeit und die seiner Auftraggeber. Daneben werden Vorteile und Nutzen der Architekturfotografie für Architekturbüros und Hersteller aus der Baubranche hervorgehoben. Und natürlich gibt es nützliche Tipps zur Auswahl des richtigen Architekturfotografen. Die neuen Texte sind aber nicht nur informativ – sie machen auch große Lust auf die Zusammenarbeit.</p>
</p>
</div>
<h2>
<p>Persönliche Highlights und Ausblick</p>
</h2>
<div>
<p>Meine persönlichen Highlights bei diesem Projekt: Die vielen Einblicke in die Arbeit eines tollen Architekturfotografen – von den technischen und organisatorischen Aspekten bis hin zu unterhaltsamen Storys von herausfordernden Shootings.</p>
<p>Aktuell arbeiten wir an der Erstellung der Blogposts für die kommenden Wochen und Monate – und ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Videocall mit Constantin. Denn neben seiner fachlichen Expertise als Fotograf und Gestalter und seiner extrem professionellen Arbeitsweise ist er ein unglaublich angenehmer Zeitgenosse, mit dem ich mich immer gerne austausche.</p>
<p>Mein besonderer Dank gilt deshalb auch unserer gemeinsamen Kollegin Mandy Bludovsky, die den Kontakt hergestellt und unsere Zusammenarbeit erst ermöglicht hat!</p>
</div>
<p><span id="more-1182"></span><br />
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<p><em>Die passende Ansprache<\/em> f\u00fcr anspruchsvolle Zielgruppen<\/p>","title_element":"h1"}},{"type":"quotation","props":{"content":"

<p>Die Fotoserien von Constantin Meyer zeigen Bauwerke von Ihren sch\u00f6nsten Seiten \u2013 und dokumentieren die Essenz architektonischer Entw\u00fcrfe f\u00fcr anspruchsvolle Auftraggeber. Bei den Texten f\u00fcr seine neuen Landingpages ging es darum, die Qualit\u00e4t seiner Arbeit auch sprachlich zu transportieren.<\/p>"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"image","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/03\/Bildschirmfoto-2025-03-07-um-15.12.15.png","image_svg_color":"emphasis","margin":"default"}}]}]}]},{"type":"section","props":{"image_position":"center-center","style":"default","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"middle","width":"default"},"children":[{"type":"row","props":{"layout":"1-2,1-2"},"children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"image","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/03\/Bildschirmfoto-2025-03-07-um-15.10.41.png","image_svg_color":"emphasis","margin":"default"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"headline","props":{"content":"

<p>Positionierung und Hauptzielgruppen<\/p>","title_element":"h2"}},{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<p>Der Architekturfotograf Constantin Meyer hat eine pr\u00e4zise Vorstellung davon, wie ein aussagekr\u00e4ftiges Bild aufgebaut wird. Und auch \u00fcber den Ausbau seiner eigenen Internetpr\u00e4senz hat er sich bereits gr\u00fcndlich Gedanken gemacht, als wir uns Ende Dezember 2024 zum ersten Mal im Videocall treffen.<\/p>\n

<p>Nat\u00fcrlich hatte auch ich mich auf unser Erstgespr\u00e4ch vorbereitet \u2013 und seine Website gr\u00fcndlich unter die Lupe genommen. Der Eindruck der klaren, \u00e4sthetischen Fotos hallte noch nach, w\u00e4hrend wir \u00fcber seine Marketingpl\u00e4ne und -ziele redeten. Schnell stellte sich heraus, das Constantin bereits sehr gute Vorarbeit geleistet hatte.<\/p>\n

<p>Seine Positionierung und die beiden Hauptzielgruppen waren bereits definiert. Auch eine umfassende Wettbewerbsanalyse hatte er schon durchgef\u00fchrt. Wir konnten also direkt \u00fcber die Auswahl der vielversprechendsten Ma\u00dfnahmen sprechen. <em><\/em><\/p>","margin":"default"}}]}]},{"type":"row","children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"headline","props":{"content":"

<p>Ko-Kreation mit wirkungsvollen Ergebnissen<\/p>","title_element":"h2"}},{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<p>F\u00fcr mich standen dabei folgende Fragen an Constantin im Vordergrund:<\/p>\n

<p><em>\u201eWie kann ich dich als Copywriter optimal bei der Akquise unterst\u00fctzen? Mit welcher Sprache erreichen wir deine Zielgruppe am besten? Wie setzen wir dein Marketing-Budget am effektivsten ein?\u201c<\/em><\/p>\n

<p>Wir verst\u00e4ndigten uns darauf, im ersten Schritt eine Reihe SEO-optimierter <a href=\"https:\/\/www.constantin-meyer.de\/architekturfotograf-kassel\">Landingpages<\/a> zu erstellen \u2013 damit sein Angebot bei Google &amp; Co. noch besser als bisher gefunden wird. Mittelfristig sollte das Konzept durch regelm\u00e4\u00dfige Blogbeitr\u00e4ge und LinkedIn-Posts erg\u00e4nzt werden.<\/p>\n

<p>Gesagt, getan. Den gestalterischen Part \u00fcbernahm Constantin \u2013 als versierter Kommunikationsdesigner \u2013 nat\u00fcrlich selbst. Die konkreten Inhalte entwickelten wir im dynamischen Austausch.\u00a0<\/p>","margin":"default"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"image","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/03\/Bildschirmfoto-2025-03-07-um-15.11.09.png","image_svg_color":"emphasis","margin":"default"}}]}],"props":{"layout":"1-2,1-2"}},{"type":"row","props":{"layout":"1-2,1-2"},"children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"image","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/03\/Bildschirmfoto-2025-03-07-um-15.12.02.png","image_svg_color":"emphasis","margin":"default"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"headline","props":{"content":"

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<p>Ich schrieb die Texte, arbeitete seine Feedback ein \u2013 und innerhalb weniger Wochen war die erste Landingpage fertig. Die vier weiteren gingen dann im Wochentakt online \u2013 und k\u00f6nnen sich wirklich sehen lassen. Mehr noch sie werden gesehen. Die Google-Rankings waren ab Tag 1 beeindruckend.<\/p>\n

<p>Wichtigstes Element aller <span>Landingpages<\/span> sind die Beschreibungen von Referenzprojekten \u2013 absolute Aush\u00e4ngeschilder f\u00fcr Constantins Arbeit und die seiner Auftraggeber. Daneben werden Vorteile und Nutzen der Architekturfotografie f\u00fcr Architekturb\u00fcros und Hersteller aus der Baubranche hervorgehoben. Und nat\u00fcrlich gibt es n\u00fctzliche Tipps zur Auswahl des richtigen Architekturfotografen. Die neuen Texte sind aber nicht nur informativ \u2013 sie machen auch gro\u00dfe Lust auf die Zusammenarbeit.<\/p>\n

<p><\/p>\n

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<p>Meine pers\u00f6nlichen Highlights bei diesem Projekt: Die vielen Einblicke in die Arbeit eines tollen Architekturfotografen \u2013 von den technischen und organisatorischen Aspekten bis hin zu unterhaltsamen Storys von herausfordernden Shootings.<\/p>\n

<p>Aktuell arbeiten wir an der Erstellung der Blogposts f\u00fcr die kommenden Wochen und Monate \u2013 und ich freue mich schon jetzt auf den n\u00e4chsten Videocall mit Constantin. Denn neben seiner fachlichen Expertise als Fotograf und Gestalter und seiner extrem professionellen Arbeitsweise ist er ein unglaublich angenehmer Zeitgenosse, mit dem ich mich immer gerne austausche.<\/p>\n

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<p>Der Beitrag <a href="https://www.jehlicka.agency/2025/03/07/die-passende-ansprache-fuer-anspruchsvolle-zielgruppen/">Die passende Ansprache für anspruchsvolle Zielgruppen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jehlicka.agency">Jehlicka.agency</a>.</p>
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		<title>Website-Texte und LinkedIn-Präsenz für mehr Sichtbarkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Nov 2024 13:45:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Startseite]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie präsentiert man ein Unternehmen, das seit drei Generationen für herausragende Qualität in der Werbetechnik steht? Diese Frage stellten wir uns zu Beginn der Zusammenarbeit mit HAID Werbetechnik. Die Antwort fanden wir im intensiven Austausch mit der Geschäftsleitung – und brachten sie im neuen Slogan auf den Punkt: „Wir sorgen dafür, dass Ihre Kund:innen Sie sehen wie nie zuvor.“ </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jehlicka.agency/2024/11/29/website-texte-und-linkedin-praesenz-fuer-mehr-sichtbarkeit/">Website-Texte und LinkedIn-Präsenz für mehr Sichtbarkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jehlicka.agency">Jehlicka.agency</a>.</p>
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<h1><em>Website-Texte</em> <em>und</em> <em>LinkedIn-Präsenz</em> für mehr Sichtbarkeit</h1>
</h1>
<blockquote>
<p>Wie präsentiert man ein Unternehmen, das seit drei Generationen für herausragende Qualität in der Werbetechnik steht? Diese Frage stellten wir uns zu Beginn der Zusammenarbeit mit HAID Werbetechnik. Die Antwort fanden wir im intensiven Austausch mit der Geschäftsleitung – und brachten sie im neuen Slogan auf den Punkt: „Wir sorgen dafür, dass Ihre Kund:innen Sie sehen wie nie zuvor.“<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
</blockquote>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2024/11/Mockup_web_030924-scaled.jpg" alt=""></p>
<h2>
<p>Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung</p>
</h2>
<div>
<p>Schon in den ersten Gesprächen mit Geschäftsführerin Veronika Kärle-Haid wurde deutlich: Hier geht es nicht bloß darum, die Ansprache der Kund:innen aktiver und verkaufsfördernder zu gestalten. Auch die besondere Unternehmenskultur muss sich in den neuen Website-Texten widerspiegeln. Die hochwertigen Produkte von HAID – von aufmerksamkeitsstarker Lichtwerbung über intelligente Leitsysteme bis hin zu präzisen Digitaldrucken – prägen nicht nur das Stadtbild Innsbrucks. Sie finden sich in ganz Österreich und über die Landesgrenzen hinaus. Jedes einzelne Projekt trägt dabei die Handschrift des Familienunternehmens. Denn bei <a href="http://www.haid-werbetechnik.com">HAID Werbetechnik</a> geht der hohe Qualitätsanspruch mit einem menschlichen Miteinander Hand in Hand. </p>
</div>
<h2>
<p>Formulierung der Unternehmenswerte</p>
</h2>
<div>
<p>Die Herausforderung lag also darin, die gelebten Werte in eine stimmige und überzeugende Sprache zu übersetzen. Die jahrzehntelange Erfahrung, das umfassende Know-how der Mitarbeiter:innen und die Liebe zum Detail sollten sich sprachlich in der gesamten digitalen Präsenz widerspiegeln. Wir arbeiteten die folgenden Werte heraus: Tatkraft, Sorgfalt, Wertschätzung und Vertrauenswürdigkeit. Dann formulierten wir in einer klaren, aber emotionalen Sprache, wie diese Werte im Unternehmensalltag zum Ausdruck kommen. Sowohl für die Kund:innen, als auch für die Mitarbeiter:innen.</p>
</div>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2024/11/Bildschirmfoto-2024-11-29-um-10.12.17.png" alt=""></p>
<h2>
<p>Stimmige Sprache – von der Headline bis zum Satzzeichen</p>
</h2>
<div>
<p>All das brachten wir schließlich auf die aussagekräftige Formel: „Wir sorgen dafür, dass Ihre Kund:innen Sie sehen wie nie zuvor. Tag für Tag. Seit drei Generationen.“ Zudem entwickelten wir die Headline „Sichtbar werden“ – als Handlungsaufforderung und Leistungsversprechen an die Kund:innen von HAID Werbetechnik. Im nächsten Schritt wurden dann innerhalb weniger Wochen die gesamten Texte der Website geschrieben. Von der Startseite, über die Produkt- und Branchenseiten, den Service- und Karrierebereich bis hin zur Unternehmensbeschreibung. Wichtig dabei: Zentrale Begriffe, Tonalität und Schreibweisen wurden konsistent umgesetzt und verwendet, damit ein stimmiger und überzeugender Gesamteindruck entsteht. Von der Headline bis zum letzten Satzzeichen.</p>
</div>
<h2>
<p>Kontinuierliche Sichtbarkeit auf LinkedIn</p>
</h2>
<div>
<p>Auch die neue LinkedIn-Präsenz von HAID Werbetechnik folgt diesem Prinzip. Hier teilt HAID Werbetechnik nicht nur Projekterfolge, sondern gibt Einblicke in eine Unternehmenskultur, die von gegenseitiger Wertschätzung und gemeinsamer Entwicklung geprägt ist. Um dem Unternehmen den Einstieg in die LinkedIn-Kommunikation zu erleichtern, haben wir ein übersichtliches und kollaboratives Projektmanagement-Tool etabliert.</p>
<p>Zusätzlich haben wir Content für einen Zeitraum von mehreren Monaten im Voraus produziert, um die kontinuierliche Sichtbarkeit von HAID auf der Social-Media-Plattform zu gewährleisten und Druck aus dem Tagesgeschäft zu nehmen.</p>
</div>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2024/11/Bildschirmfoto-2024-11-29-um-10.45.01.png" alt=""></p>
<h2>Der Erfolg kann sich sehen lassen</h2>
<div>
<p>Die Neugestaltung der digitalen Präsenz von HAID Werbetechnik hat große Freude bereitet – und war eine echte Gemeinschaftsleistung. Das visuelle Re-Design sowie die Wertearbeit wurde von Anna Werr – Identity &amp; Design umgesetzt. Die erweiterte Geschäftsleitung – Veronika Kärle-Haid und ihre Assistentin Daniela Steidl – hat viel Energie und tolle Ideen in den Prozess der Neuausrichtung eingebracht. Und das Beste: Die ersten Erfolge zeigen sich bereits nach wenigen Wochen: in den positiven Rückmeldungen von Kund:innen und Mitarbeiter:innen, einer stimmigeren Außenwirkung und vielen neuen Follower:innen und Geschäftskontakten auf LinkedIn. Und das ist erst der Anfang. Für 2025 ist bereits geplant, die Website um einen aktuellen Blog zu erweitern – für noch mehr digitale Sichtbarkeit!</p>
</div>
<p><span id="more-1140"></span><br />
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<p>Zus\u00e4tzlich haben wir Content f\u00fcr einen Zeitraum von mehreren Monaten im Voraus produziert, um die kontinuierliche Sichtbarkeit von HAID auf der Social-Media-Plattform zu gew\u00e4hrleisten und Druck aus dem Tagesgesch\u00e4ft zu nehmen.<\/p>","margin":"default"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"image","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2024\/11\/Bildschirmfoto-2024-11-29-um-10.45.01.png","image_border":"rounded","image_svg_color":"emphasis","margin":"default"}}]}]}]},{"type":"section","props":{"image_position":"center-center","style":"default","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"middle","width":"default"},"children":[{"type":"row","children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m"},"children":[{"type":"headline","props":{"content":"Der Erfolg kann sich sehen lassen","title_element":"h2"}},{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<p>Die Neugestaltung der digitalen Pr\u00e4senz von HAID Werbetechnik hat gro\u00dfe Freude bereitet \u2013 und war eine echte Gemeinschaftsleistung. Das visuelle Re-Design sowie die Wertearbeit wurde von Anna Werr \u2013 Identity &amp; Design umgesetzt. Die erweiterte Gesch\u00e4ftsleitung \u2013 Veronika K\u00e4rle-Haid und ihre Assistentin Daniela Steidl \u2013 hat viel Energie und tolle Ideen in den Prozess der Neuausrichtung eingebracht. Und das Beste: Die ersten Erfolge zeigen sich bereits nach wenigen Wochen: in den positiven R\u00fcckmeldungen von Kund:innen und Mitarbeiter:innen, einer stimmigeren Au\u00dfenwirkung und vielen neuen Follower:innen und Gesch\u00e4ftskontakten auf LinkedIn. Und das ist erst der Anfang. F\u00fcr 2025 ist bereits geplant, die Website um einen aktuellen Blog zu erweitern \u2013 f\u00fcr noch mehr digitale Sichtbarkeit!<\/p>","margin":"default"}}]}]}]}],"version":"4.4.8"} --></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jehlicka.agency/2024/11/29/website-texte-und-linkedin-praesenz-fuer-mehr-sichtbarkeit/">Website-Texte und LinkedIn-Präsenz für mehr Sichtbarkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jehlicka.agency">Jehlicka.agency</a>.</p>
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		<title>Wie Design und Unternehmenssprache echten Mehrwert schaffen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Sep 2024 09:52:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Meine Erwartungen an die Design Business Days hatten sich schon an Tag 1 mehr als erfüllt – an Tag 2 ging es großartig weiter. Fast alles, was über den Wert von Design gesagt wurde, ließ sich entweder direkt auf den Bereich Copywriting &#038; Corporate Language übertragen – oder war für mich als Sprachexperte extrem anschlussfähig.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jehlicka.agency/2024/09/26/design-und-unternehmenssprache-schaffen-mehrwert/">Wie Design und Unternehmenssprache echten Mehrwert schaffen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jehlicka.agency">Jehlicka.agency</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>
<p>Tag 2 der Design Business Days 2024</p>
</h4>
<h1>
<p>Wie <em>Design</em> und <em>Unternehmenssprache</em> echten <em>Mehrwert</em> schaffen</p>
</h1>
<blockquote>
<p>Meine Erwartungen an die Design Business Days hatten sich schon an Tag 1 mehr als erfüllt – an Tag 2 ging es großartig weiter. Fast alles, was über den Wert von Design gesagt wurde, ließ sich entweder direkt auf den Bereich Copywriting &amp; Corporate Language übertragen – oder war für mich als Sprachexperte extrem anschlussfähig.</p>
</blockquote>
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<h2>Social Impact von Design</h2>
<div>
<p>Die Keynote von Birgit Mager (Service Design Network gGmbH) zeigte auf beeindruckende Weise, welche Rolle Design dabei spielen kann, einen ökonomischen Wandel einzuleiten, um Lösungen für die drängenden sozialen und ökologischen Probleme unserer Zeit zu finden.</p>
<p>Mager stellte unter anderem ein ganzheitliches Projekt zur Versorgung und Selbstermächtigung von Obdachlosen vor. Ein weiteres Beispiel war das – ebenfalls von Studierenden entwickelte – mobile Repair Café in der Stadt Köln, das zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft beiträgt. Darüber hinaus illustrierte Mager, wie Service Design auch bei der Gestaltung von öffentlichen Einrichtungen wie Bibliotheken und Gemeinschaftszentren erheblichen gesellschaftlichen Mehrwert schaffen kann.</p>
</p>
</div>
<h2>Arbeit an den Schnittstellen</h2>
<div>
<p>Business Design-Experte Jan-Erik Baars (Hochschule Luzern) nahm in seiner Breakout-Session die Kompetenzen der Designschaffenden unter die Lupe. Nach seiner Einführung gingen wir gemeinsam der Frage nach, ob wir Kreativen überhaupt alle nötigen Kompetenzen mitbringen, um echte Designexzellenz in Unternehmen zu erzeugen.</p>
<p>Es stellte sich heraus, dass wir noch viel stärker für die Akzeptanz von Design innerhalb der Unternehmen werben müssen. Zudem wurde vielfach betont, wie wichtig die Arbeit an den Schnittstellen ist – ob zwischen den einzelnen Disziplinen innerhalb der Kreation, in Richtung Strategie und Marketing oder zu den Führungsetagen der Unternehmen.</p>
</div>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2024/09/IMG_6444-scaled.jpeg" alt=""><br />
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<h2>Neue Identität für einen Hidden Champion</h2>
<div>
<p>Besonders spannend fand ich den Use Case von medac und Ligalux. Dabei ging es um die internationale Positionierung eines jener vielbeschworenen Hidden Champions: eines mittelständischen Pharmaunternehmens – umsatzstark und mit lebensrettenden Produkten im Portfolio – aber de facto ohne eigene Brand Identity. </p>
<p>Dass der Branding-Prozess in so einem Fall viel Einfühlungsvermögen, Geduld – und letztlich auch Zeit – benötigt, ist mehr als verständlich. Jeanette Holzer (medac) und Jan Kruse (Ligalux) zeigten umso eindrucksvoller, wie sie Vertrauen zueinander und innerhalb des Unternehmens aufgebaut haben – bis am Ende alle die neue Markenidentität umarmten.</p>
</div>
<h2>
<p>Wie positioniert man einen Sustainability Native?</p>
</h2>
<div>
<p>Ebenfalls hochinteressant: Der Talk von Weleda-CMO Lars Zirpins über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eines Unternehmens, das Design seit jeher ganzheitlich versteht und praktiziert. Der Marke Weleda mangelt es weder an Purpose, noch an Nachhaltigkeit – und gerade deshalb war deren Transformation offenbar kein Kinderspiel.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Denn: Wenn plötzlich alle (angeblich) nachhaltig sind – wie differenzieren sich dann die echten Vorreiter? Eine Antwort von Lars Zirpins: Funktionale Benefits nach vorn! (Kann man nur natürlich machen, wenn man ein sehr gutes Produkt hat.)<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Eine weitere Schlussfolgerung, die mich besonders hat aufhorchen lassen: Das Wort „Nachhaltigkeit“ wird in der Kommunikation von Weleda überhaupt nicht mehr verwendet. Zu abgegriffen. (Sollte uns vielleicht allen zu denken geben …)</p>
</div>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2024/09/IMG_6392-scaled-e1727271836161.jpeg" alt=""><br />
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<h2>
<p>Wie kommuniziert die Generation Z?</p>
</h2>
<div>
<p>Den größten Applaus für eine Keynote auf den diesjährigen Design Business Days erhielten wohl Max Paul Ziegenhagen &amp; Doris Pfleger. Zu Recht, wie ich finde. Es kostete sicher eine Menge Überwindung, mit Anfang/Mitte 20 auf so einer großen Bühne vor lauter Design-Profis zu sprechen. Besonders, wenn man erst zwei Tage vorher die Anfrage erhält, weil zwei andere Rednerinnen ausgefallen sind. Allein dafür gebührte den beiden größter Respekt.</p>
<p>Aber auch inhaltlich haben sie abgeliefert. Der Wunsch und Bedarf der Design-Community, die GenZ besser zu verstehen, war geradezu körperlich spürbar. Und Max &amp; Doris gaben uns Frühergeborenen jede Menge relevante, unterhaltsame und praxisnahe Einblicke.</p>
</div>
<h2>
<p>Key Takeaways zur Generation Z</p>
</h2>
<div>
<p><strong>1. Kurze Aufmerksamkeitsspanne</strong> (aufgrund der medialen Sozialisation) – deshalb sollte Design für die GenZ wenige, plakative Elemente in einer klaren Hierarchie enthalten.</p>
<p><strong>2. Hohe Werbesensibilität</strong> (durch Overexposition) – deshalb sollte Werbung für die GenZ nicht (auf den ersten Blick) wie Werbung aussehen.</p>
<p><strong>3. Geprägt durch Krisen</strong> (Covid / Klima / Ukraine / Nahost) – deshalb sollten Marken als Ermöglicher von positiven Erlebnissen und Events auftreten.</p>
</div>
<div>
<p>Zudem wird klassische Werbung von der GenZ nicht mehr als zentraler Teil der Popkultur wahrgenommen. Stattdessen sollten Marken eher unauffällig mit der Popkultur verschmelzen. Ein Weg dahin, so die beiden, ist das Aufgreifen bestimmter Ästhetiken, um sich gezielt, aber unterschwellig in bestimmten Communitys zu etablieren. Wichtig war ihnen dabei die klare Unterscheidung zwischen kurzlebigen Trends und langlebigen, durch Werte und Codes definierten Communitys.</p>
</div>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2024/09/IMG_6461-scaled-e1727345080511.jpeg" alt=""></p>
<div>
<p>Mich interessierte dann in der abschließenden Fragerunde noch, inwiefern sich die sprachliche Kommunikation in Bezug auf die GenZ verändert hat. Die Antwort von Max, kurz zusammengefasst: Weniger „Typo auf Grafik“, mehr „lebendige Sprache in Bewegtbildformaten“.</p>
</div>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2024/09/IMG_6499-scaled-e1727346386354.jpeg" alt=""></p>
<div>
<p>Auf dem Abschlusspanel wurde noch einmal kontrovers diskutiert, wie der Stellenwert von Designer:innen und Design in den Unternehmen erhöht werden kann. Silke Bochat (Weleda) wies darauf hin, dass es dazu neben dem eigentlichen Handwerk verstärkt auf &#8218;business acumen&#8216; (geschäftlichen Scharfsinn), kommunikative Fähigkeiten und die Vernetzung mit Fürsprechern ankommt. Jan-Erik Baars mahnte eine bessere Zusammenarbeit unter Designer:innen und innerhalb der Kreation hin. Dara Sepheri (3STN.) wünschte sich – gerade in der aktuellen Situation – auch von Unternehmer:innen und Designschaffenden eine klare politische Haltung.</p>
<p>Bei aller Ausführlichkeit dieses Beitrags: Was ich hier schildere, sind natürlich nur Ausschnitte und subjektive Eindrücke. Und logisch: Auch an Tag 2 habe ich wieder viele tolle Kolleg:innen getroffen. Insofern, mein Fazit:</p>
</div>
<h2>
<p>Nächstes Jahr auf jeden Fall wieder!</p>
</h2>
<p><span id="more-1053"></span><br />
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<p>Tag 2 der Design Business Days 2024<\/p>","title_element":"h4"}},{"type":"headline","props":{"content":"

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<p>Meine Erwartungen an die Design Business Days hatten sich schon an Tag 1 mehr als erf\u00fcllt \u2013 an Tag 2 ging es gro\u00dfartig weiter. Fast alles, was \u00fcber den Wert von Design gesagt wurde, lie\u00df sich entweder direkt auf den Bereich Copywriting &amp; Corporate Language \u00fcbertragen \u2013 oder war f\u00fcr mich als Sprachexperte extrem anschlussf\u00e4hig.<\/p>"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"image","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2024\/09\/IMG_6407-scaled.jpeg","image_border":"rounded","image_svg_color":"emphasis","margin":"default"}}]}]}]},{"type":"section","props":{"image_position":"center-center","style":"default","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"middle","width":"default"},"children":[{"type":"row","props":{"layout":"1-2,1-2"},"children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"image","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2024\/09\/IMG_6383-scaled-e1727264252683.jpeg","image_border":"rounded","image_svg_color":"emphasis","margin":"default"}},{"type":"headline","props":{"content":"Social Impact von Design","title_element":"h2"}},{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<p>Die Keynote von Birgit Mager (Service Design Network gGmbH) zeigte auf beeindruckende Weise, welche Rolle Design dabei spielen kann, einen \u00f6konomischen Wandel einzuleiten, um L\u00f6sungen f\u00fcr die dr\u00e4ngenden sozialen und \u00f6kologischen Probleme unserer Zeit zu finden.<\/p>\n

<p>Mager stellte unter anderem ein ganzheitliches Projekt zur Versorgung und Selbsterm\u00e4chtigung von Obdachlosen vor. Ein weiteres Beispiel war das \u2013 ebenfalls von Studierenden entwickelte \u2013 mobile Repair Caf\u00e9 in der Stadt K\u00f6ln, das zur St\u00e4rkung der Kreislaufwirtschaft beitr\u00e4gt. Dar\u00fcber hinaus illustrierte Mager, wie Service Design auch bei der Gestaltung von \u00f6ffentlichen Einrichtungen wie Bibliotheken und Gemeinschaftszentren erheblichen gesellschaftlichen Mehrwert schaffen kann.<\/p>\n

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<p>Business Design-Experte Jan-Erik Baars (Hochschule Luzern) nahm in seiner Breakout-Session die Kompetenzen der Designschaffenden unter die Lupe. Nach seiner Einf\u00fchrung gingen wir gemeinsam der Frage nach, ob wir Kreativen \u00fcberhaupt alle n\u00f6tigen Kompetenzen mitbringen, um echte Designexzellenz in Unternehmen zu erzeugen.<\/p>\n

<p>Es stellte sich heraus, dass wir noch viel st\u00e4rker f\u00fcr die Akzeptanz von Design innerhalb der Unternehmen werben m\u00fcssen. Zudem wurde vielfach betont, wie wichtig die Arbeit an den Schnittstellen ist \u2013 ob zwischen den einzelnen Disziplinen innerhalb der Kreation, in Richtung Strategie und Marketing oder zu den F\u00fchrungsetagen der Unternehmen.<\/p>","margin":"default"}},{"type":"image","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2024\/09\/IMG_6444-scaled.jpeg","image_border":"rounded","image_svg_color":"emphasis","margin":"default"}}]}]}]},{"type":"section","props":{"image_position":"center-center","style":"default","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"middle","width":"default"},"children":[{"type":"row","props":{"layout":"1-2,1-2"},"children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"image","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2024\/09\/IMG_6479-scaled-e1727344819779.jpeg","image_border":"rounded","image_svg_color":"emphasis","margin":"default"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"headline","props":{"content":"Neue Identit\u00e4t f\u00fcr einen Hidden Champion","title_element":"h2"}},{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<p>Besonders spannend fand ich den Use Case von medac und Ligalux. Dabei ging es um die internationale Positionierung eines jener vielbeschworenen Hidden Champions: eines mittelst\u00e4ndischen Pharmaunternehmens \u2013 umsatzstark und mit lebensrettenden Produkten im Portfolio \u2013 aber de facto ohne eigene Brand Identity. <br \/><br \/>Dass der Branding-Prozess in so einem Fall viel Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen, Geduld \u2013 und letztlich auch Zeit \u2013 ben\u00f6tigt, ist mehr als verst\u00e4ndlich. Jeanette Holzer (medac) und Jan Kruse (Ligalux) zeigten umso eindrucksvoller, wie sie Vertrauen zueinander und innerhalb des Unternehmens aufgebaut haben \u2013 bis am Ende alle die neue Markenidentit\u00e4t umarmten.<\/p>","margin":"default"}}]}]}]},{"type":"section","props":{"image_position":"center-center","style":"default","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"middle","width":"default"},"children":[{"type":"row","props":{"layout":"1-2,1-2"},"children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"headline","props":{"content":"

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<p>Ebenfalls hochinteressant: Der Talk von Weleda-CMO Lars Zirpins \u00fcber Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eines Unternehmens, das Design seit jeher ganzheitlich versteht und praktiziert. Der Marke Weleda mangelt es weder an Purpose, noch an Nachhaltigkeit \u2013 und gerade deshalb war deren Transformation offenbar kein Kinderspiel.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n

<p>Denn: Wenn pl\u00f6tzlich alle (angeblich) nachhaltig sind \u2013 wie differenzieren sich dann die echten Vorreiter? Eine Antwort von Lars Zirpins: Funktionale Benefits nach vorn! (Kann man nur nat\u00fcrlich machen, wenn man ein sehr gutes Produkt hat.)<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n

<p>Eine weitere Schlussfolgerung, die mich besonders hat aufhorchen lassen: Das Wort \u201eNachhaltigkeit\u201c wird in der Kommunikation von Weleda \u00fcberhaupt nicht mehr verwendet. Zu abgegriffen. (Sollte uns vielleicht allen zu denken geben \u2026)<\/p>","margin":"default"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"image","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2024\/09\/IMG_6392-scaled-e1727271836161.jpeg","image_border":"rounded","image_svg_color":"emphasis","margin":"default"}}]}]}]},{"type":"section","props":{"image_position":"center-center","style":"default","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"middle","width":"default"},"children":[{"type":"row","props":{"layout":"1-2,1-2"},"children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"image","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2024\/09\/IMG_6475-scaled-e1727272765450.jpeg","image_border":"rounded","image_svg_color":"emphasis","margin":"default"}},{"type":"headline","props":{"content":"

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<p>Den gr\u00f6\u00dften Applaus f\u00fcr eine Keynote auf den diesj\u00e4hrigen Design Business Days erhielten wohl Max Paul Ziegenhagen &amp; Doris Pfleger. Zu Recht, wie ich finde. Es kostete sicher eine Menge \u00dcberwindung, mit Anfang\/Mitte 20 auf so einer gro\u00dfen B\u00fchne vor lauter Design-Profis zu sprechen. Besonders, wenn man erst zwei Tage vorher die Anfrage erh\u00e4lt, weil zwei andere Rednerinnen ausgefallen sind. Allein daf\u00fcr geb\u00fchrte den beiden gr\u00f6\u00dfter Respekt.<\/p>\n

<p>Aber auch inhaltlich haben sie abgeliefert. Der Wunsch und Bedarf der Design-Community, die GenZ besser zu verstehen, war geradezu k\u00f6rperlich sp\u00fcrbar. Und Max &amp; Doris gaben uns Fr\u00fchergeborenen jede Menge relevante, unterhaltsame und praxisnahe Einblicke.<\/p>","margin":"default"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"headline","props":{"content":"

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<p><strong>1. Kurze Aufmerksamkeitsspanne<\/strong> (aufgrund der medialen Sozialisation) \u2013 deshalb sollte Design f\u00fcr die GenZ wenige, plakative Elemente in einer klaren Hierarchie enthalten.<\/p>\n

<p><strong>2. Hohe Werbesensibilit\u00e4t<\/strong> (durch Overexposition) \u2013 deshalb sollte Werbung f\u00fcr die GenZ nicht (auf den ersten Blick) wie Werbung aussehen.<\/p>\n

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<p>Mich interessierte dann in der abschlie\u00dfenden Fragerunde noch, inwiefern sich die sprachliche Kommunikation in Bezug auf die GenZ ver\u00e4ndert hat. Die Antwort von Max, kurz zusammengefasst: Weniger \u201eTypo auf Grafik\u201c, mehr \u201elebendige Sprache in Bewegtbildformaten\u201c.<\/p>","margin":"default"}}]}]}]},{"type":"section","props":{"image_position":"center-center","style":"default","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"middle","width":"default"},"children":[{"type":"row","children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m"},"children":[{"type":"image","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2024\/09\/IMG_6499-scaled-e1727346386354.jpeg","image_border":"rounded","image_svg_color":"emphasis","margin":"default"}},{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<p>Auf dem Abschlusspanel wurde noch einmal kontrovers diskutiert, wie der Stellenwert von Designer:innen und Design in den Unternehmen erh\u00f6ht werden kann. Silke Bochat (Weleda) wies darauf hin, dass es dazu neben dem eigentlichen Handwerk verst\u00e4rkt auf 'business acumen' (gesch\u00e4ftlichen Scharfsinn), kommunikative F\u00e4higkeiten und die Vernetzung mit F\u00fcrsprechern ankommt. Jan-Erik Baars mahnte eine bessere Zusammenarbeit unter Designer:innen und innerhalb der Kreation hin. Dara Sepheri (3STN.) w\u00fcnschte sich \u2013 gerade in der aktuellen Situation \u2013 auch von Unternehmer:innen und Designschaffenden eine klare politische Haltung.<\/p>\n

<p>Bei aller Ausf\u00fchrlichkeit dieses Beitrags: Was ich hier schildere, sind nat\u00fcrlich nur Ausschnitte und subjektive Eindr\u00fccke. Und logisch: Auch an Tag 2 habe ich wieder viele tolle Kolleg:innen getroffen. Insofern, mein Fazit:<\/p>","margin":"default"}},{"type":"headline","props":{"content":"

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		<item>
		<title>Was KI wirklich schon kann. Und was sie niemals können wird.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 2024 10:03:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am 11. &#038; 12. September 2024 fand im Emporio Hamburg die zweite Auflage der Design Business Days statt. Obwohl ich weder Grafiker noch Kommunikationsdesigner, weder KI-Guru noch Marketing-Stratege bin, war für mich schon nach der Premiere im letzten Jahr klar, dass ich auch 2024 wieder dabei sein werde.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jehlicka.agency/2024/09/25/was-kuenstliche-intelligenz-wirklich-schon-kann/">Was KI wirklich schon kann. Und was sie niemals können wird.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jehlicka.agency">Jehlicka.agency</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Tag 1 der Design Business Days 2024</h4>
<h1>
<p><em>Was Künstliche Intelligenz</em> wirklich schon kann. Und was sie<em> niemals können wird.</p>
<p></em></p>
</h1>
<blockquote>
<p>Am 11. &amp; 12. September 2024 fand im Emporio Hamburg (dem ehemaligen Unilever-Haus) die zweite Auflage der <a href="https://www.designbusinessdays.de" target="_blank" rel="noopener">Design Business Days</a> statt. Die Branchenmagazine <a href="https://page-online.de" target="_blank" rel="noopener">Page</a> und <a href="https://www.wuv.de" target="_blank" rel="noopener">W&amp;V</a> haben schon im Vorjahr eine großartige Premieren-Veranstaltung rund um den Business Value von Design auf die Beine gestellt. Dieses Jahr lag der Schwerpunkt auf den Themen Künstliche Intelligenz, Innovation und Sustainable Brand Building.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Obwohl ich weder Grafiker noch Kommunikationsdesigner, weder KI-Guru noch Marketing-Stratege bin, war für mich schon nach der ersten Auflage klar, dass ich auch 2024 wieder dabei sein werde.</p>
</blockquote>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2024/09/IMG_6299-scaled.jpeg" alt=""><br />
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<h2>
<p>Die drei wichtigsten Gründe</p>
</h2>
<ul>
<li>
<div>
<ol>
<li>Design ist meine Nachbardisziplin. Unternehmenssprache und visueller Auftritt gehen im Idealfall Hand in Hand. Deshalb ist es mir wichtig, auch die Perspektiven meiner Kolleg:innen zu kennen.
</li>
<li>Auf den Design Business Days gibt es weit mehr zu entdecken, als die neuesten Designtrends. Dieses Jahr war ich besonders gespannt auf die Use Cases und Panels zu den Themen KI-gestützte Unternehmenstransformation, ethisches Brand Building (Gemeinwohlorientierte Gestaltung, Value vs. Values) und Cross Innovation.
</li>
<li>Menschen treffen! Dieser Punkt gehört eigentlich ganz oben auf die Liste: Die Möglichkeit Kolleg:innen und Expert:innen persönlich kennenzulernen und das eigene Netzwerk zu erweitern, ist wohl kaum irgendwo größer als auf einer Veranstaltung wie den Design Business Days.</li>
</ol>
<ol></ol>
<ol></ol>
</div>
</li>
<li>
</li>
<li>
</li>
</ul>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2024/09/IMG_6364-scaled-e1727334364421.jpeg" alt=""></p>
<h2>
<p>Meine Erwartungen wurden übertroffen</p>
</h2>
<div>
<p>An Tag 1 der Konferenz war Künstliche Intelligenz ein zentrales Thema. Und gerade deshalb, kann ich es gar nicht genug betonen: Die Design Business Days leben von den vielen wunderbaren und offenen Menschen, die man dort trifft. Angefangen bei der souveränen und gleichzeitig sehr nahbaren Moderation durch Anne Kaiser und Conrad Breyer, über die inspirierenden, unterhaltsamen und unfassbar kenntnisreichen Speaker:innen – bis hin zu den vielen fantastischen Kolleg:innen.</p>
<p>That being said … meine Einblicke in Sachen KI.</p>
</div>
<h2>
<p>Was KI schon kann</p>
</h2>
<ul>
<li>
<div>
<ol>
<li><strong>Spaß machen –</strong> Wie Andreas Refsgaard in seiner Opening Keynote eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. KI kann ein riesiger Abenteuerspielplatz sein, auf dem wir Nonsens-Songs komponieren, Spiele und Memes erstellen – oder uns selbst zum Zentrum des gesamten Weltgeschehens machen können, indem wir unsere Porträts und Namen in die Online-Ausgaben aller Zeitungen kopieren!</li>
</ol>
<ol start="2">
<li><strong>Effizienz steigern –</strong> Und zwar teilweise in rasantem Tempo, wie Susanne Junglas und Alexander Otto (denkwerk) in ihrem Talk über „Efficient Business Modelling“ gezeigt haben. Beim einem anderen Thema haben sie uns aber ein bisschen auf den Boden der Realität zurückgeholt. Auch Innovationsprozesse können zwar durch KI vorangetrieben werden – das ist aber deutlich komplexer und zeitaufwändiger als reine Effizienzsteigerung. (Key Takeaway: Erstmal einen Tekkie fragen, denn: KI ist nicht immer die Lösung!)</li>
</ol>
<ol start="3"></ol>
<ol start="4"></ol>
</div>
</li>
<li>
</li>
<li>
</li>
</ul>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2024/09/IMG_6338-scaled-e1727255951483.jpeg" alt=""><br />
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<ul>
<li>
<div>
<ol></ol>
<ol start="3">
<li><strong>Konsistenz erzeugen –</strong> Wie Leif Geuder (BECC agency) in seinem energetischen Vortrag betonte, können Digitalisierung und KI dabei helfen, die Konsistenz der Markenkommunikation auf ein neues Level zu heben und digitale und reale Welt (auch) im Markendesign zu vereinen. (Dazu sind aus seiner Sicht allerdings mutige Investitionen in Technologie und Kommunikation nötig.)</li>
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<ol start="4">
<li><strong>Zum Nachdenken anregen –</strong> Das Abschlusspanel mit Anne Kaiser, Svetlana Jakel, Thorsten Jonas und Mattes Schrader hat aus meiner Sicht vor allem eins gezeigt: Jede neue Technologie – und somit auch KI – hat das Potenzial Menschen zum Nachdenken und Diskutieren anzuregen, in was für einer Welt wir eigentlich leben möchten. Einerseits wurden die Chancen hervorgehoben, die KI – zum Beispiel in den Bereichen Bildung und Medizin – angesichts des Fachkräftemangels bietet. Andererseits gab es starke Plädoyers für menschliche Emotionalität, Mut und Zuspruch angesichts des aktuellen Weltgeschehens.</li>
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<p>Was KI niemals können wird</p>
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<li><strong>Menschliche Kreativität ersetzen –</strong> Ein großartiges Beispiel für die Wirkmacht menschlicher Interaktionen und Prozesse gaben Raffaela Seitz und Louisa Steinwärder von der Hamburg Kreativ Gesellschaft. In ihrer Breakout-Session gewährten die beiden spannende Einblicke in die Arbeit des „Cross Innovation Hub“, der das Innovationspotenzial der Kreativwirtschaft für andere Wirtschaftsbranchen nutzbar macht. Unternehmen mit Innovationsbedarf können über das Hub multidisziplinäre Teams von Kreativen buchen. In unterschiedlichen Formaten erkunden diese dann die Potenziale des Unternehmens und helfen dabei, Geschäftsmodelle zukunftsfähig zu machen.<span class="Apple-converted-space"> 
<p></span></li>
<li><strong>Bei einem Bier (oder einer Limo) den Tag ausklingen lassen –</strong> und den spektakulären Panoramablick auf die Alster genießen. Ich habe so viele nette Leute beim abendlichen Get Together kennengelernt oder wiedergetroffen. Und natürlich auch schon vorher – beim Kaffee, beim Networking-Lunch oder auf einer der rasanten Fahrstuhlfahrten vom 2. Untergeschoss in den 23. Stock. Sowohl auf beruflicher als auch auf persönlicher Ebene habe ich viele anregende Gespräche geführt und neue Kontakte geknüpft.</li>
</ol>
<p>Ich habe mich also schon am Abend von Tag 1 auf den zweiten Tag gefreut – an dem es vor allem um den sozialen und ökonomischen Impact von Design-Prozessen und um strategisches Brand Building gehen sollte &#8230;</p>
<ol></ol>
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<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2024/09/IMG_6329-scaled-e1727255897350.jpeg" alt=""></p>
<p><span id="more-1007"></span><br />
<!-- {"type":"layout","children":[{"type":"section","props":{"image_position":"center-center","style":"default","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"middle","width":"default"},"children":[{"type":"row","props":{"layout":"1-2,1-2"},"children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"headline","props":{"content":"Tag 1 der Design Business Days 2024","title_element":"h4"}},{"type":"headline","props":{"content":"

<p><em>Was K\u00fcnstliche Intelligenz<\/em> wirklich schon kann. Und was sie<em> niemals k\u00f6nnen wird.<br \/><br \/><\/em><\/p>","title_element":"h1"}},{"type":"quotation","props":{"content":"

<p>Am 11. &amp; 12. September 2024 fand im Emporio Hamburg (dem ehemaligen Unilever-Haus) die zweite Auflage der <a href=\"https:\/\/www.designbusinessdays.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Design Business Days<\/a> statt. Die Branchenmagazine <a href=\"https:\/\/page-online.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Page<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.wuv.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">W&amp;V<\/a> haben schon im Vorjahr eine gro\u00dfartige Premieren-Veranstaltung rund um den Business Value von Design auf die Beine gestellt. Dieses Jahr lag der Schwerpunkt auf den Themen K\u00fcnstliche Intelligenz, Innovation und Sustainable Brand Building.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n

<p>Obwohl ich weder Grafiker noch Kommunikationsdesigner, weder KI-Guru noch Marketing-Stratege bin, war f\u00fcr mich schon nach der ersten Auflage klar, dass ich auch 2024 wieder dabei sein werde.<\/p>"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"image","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2024\/09\/IMG_6299-scaled.jpeg","image_border":"rounded","image_svg_color":"emphasis","margin":"default"}}]}]}]},{"type":"section","props":{"image_position":"center-center","style":"default","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"middle","width":"default"},"children":[{"type":"row","props":{"layout":"1-2,1-2"},"children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"image","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2024\/09\/IMG_6293-e1727255834699.jpg","image_border":"rounded","image_svg_color":"emphasis","margin":"default"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"headline","props":{"content":"

<p>Die drei wichtigsten Gr\u00fcnde<\/p>","title_element":"h2"}},{"type":"list","props":{"column_breakpoint":"m","image_align":"left","image_svg_color":"emphasis","image_vertical_align":true,"list_element":"ul","list_horizontal_separator":", ","list_type":"vertical","show_image":true,"show_link":true},"children":[{"type":"list_item","props":{"content":"

<ol>\n

<li>Design ist meine Nachbardisziplin. Unternehmenssprache und visueller Auftritt gehen im Idealfall Hand in Hand. Deshalb ist es mir wichtig, auch die Perspektiven meiner Kolleg:innen zu kennen.<br \/><br \/><\/li>\n

<li>Auf den Design Business Days gibt es weit mehr zu entdecken, als die neuesten Designtrends. Dieses Jahr war ich besonders gespannt auf die Use Cases und Panels zu den Themen KI-gest\u00fctzte Unternehmenstransformation, ethisches Brand Building (Gemeinwohlorientierte Gestaltung, Value vs. Values) und Cross Innovation.<br \/><br \/><\/li>\n

<li>Menschen treffen! Dieser Punkt geh\u00f6rt eigentlich ganz oben auf die Liste: Die M\u00f6glichkeit Kolleg:innen und Expert:innen pers\u00f6nlich kennenzulernen und das eigene Netzwerk zu erweitern, ist wohl kaum irgendwo gr\u00f6\u00dfer als auf einer Veranstaltung wie den Design Business Days.<\/li>\n<\/ol>\n

<ol><\/ol>\n

<ol><\/ol>"}},{"type":"list_item","props":{"content":""}},{"type":"list_item","props":{"content":""}}]}]}]}]},{"type":"section","props":{"image_position":"center-center","style":"default","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"middle","width":"default"},"children":[{"type":"row","children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m"},"children":[{"type":"image","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2024\/09\/IMG_6364-scaled-e1727334364421.jpeg","image_border":"rounded","image_svg_color":"emphasis","margin":"default"}},{"type":"headline","props":{"content":"

<p>Meine Erwartungen wurden \u00fcbertroffen<\/p>","title_element":"h2"}},{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<p>An Tag 1 der Konferenz war K\u00fcnstliche Intelligenz ein zentrales Thema. Und gerade deshalb, kann ich es gar nicht genug betonen: Die Design Business Days leben von den vielen wunderbaren und offenen Menschen, die man dort trifft. Angefangen bei der souver\u00e4nen und gleichzeitig sehr nahbaren Moderation durch Anne Kaiser und Conrad Breyer, \u00fcber die inspirierenden, unterhaltsamen und unfassbar kenntnisreichen Speaker:innen \u2013 bis hin zu den vielen fantastischen Kolleg:innen.<\/p>\n

<p>That being said \u2026 meine Einblicke in Sachen KI.<\/p>","margin":"default"}}]}]}]},{"type":"section","props":{"image_position":"center-center","style":"default","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"middle","width":"default"},"children":[{"type":"row","props":{"layout":"1-2,1-2"},"children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"headline","props":{"content":"

<p>Was KI schon kann<\/p>","title_element":"h2"}},{"type":"list","props":{"column_breakpoint":"m","image_align":"left","image_svg_color":"emphasis","image_vertical_align":true,"list_element":"ul","list_horizontal_separator":", ","list_type":"vertical","show_image":true,"show_link":true},"children":[{"type":"list_item","props":{"content":"

<ol>\n

<li><strong>Spa\u00df machen \u2013<\/strong> Wie Andreas Refsgaard in seiner Opening Keynote eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. KI kann ein riesiger Abenteuerspielplatz sein, auf dem wir Nonsens-Songs komponieren, Spiele und Memes erstellen \u2013 oder uns selbst zum Zentrum des gesamten Weltgeschehens machen k\u00f6nnen, indem wir unsere Portr\u00e4ts und Namen in die Online-Ausgaben aller Zeitungen kopieren!<\/li>\n<\/ol>\n

<ol start=\"2\">\n

<li><strong>Effizienz steigern \u2013<\/strong> Und zwar teilweise in rasantem Tempo, wie Susanne Junglas und Alexander Otto (denkwerk) in ihrem Talk \u00fcber \u201eEfficient Business Modelling\u201c gezeigt haben. Beim einem anderen Thema haben sie uns aber ein bisschen auf den Boden der Realit\u00e4t zur\u00fcckgeholt. Auch Innovationsprozesse k\u00f6nnen zwar durch KI vorangetrieben werden \u2013 das ist aber deutlich komplexer und zeitaufw\u00e4ndiger als reine Effizienzsteigerung. (Key Takeaway: Erstmal einen Tekkie fragen, denn: KI ist nicht immer die L\u00f6sung!)<\/li>\n<\/ol>\n

<ol start=\"3\"><\/ol>\n

<ol start=\"4\"><\/ol>"}},{"type":"list_item","props":{"content":""}},{"type":"list_item","props":{"content":""}}]},{"type":"image","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2024\/09\/IMG_6338-scaled-e1727255951483.jpeg","image_border":"rounded","image_svg_color":"emphasis","margin":"default"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"image","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2024\/09\/IMG_6315-scaled-e1727344168782.jpeg","image_border":"rounded","image_svg_color":"emphasis","margin":"default"}},{"type":"list","props":{"column_breakpoint":"m","image_align":"left","image_svg_color":"emphasis","image_vertical_align":true,"list_element":"ul","list_horizontal_separator":", ","list_type":"vertical","show_image":true,"show_link":true},"children":[{"type":"list_item","props":{"content":"

<ol><\/ol>\n

<ol start=\"3\">\n

<li><strong>Konsistenz erzeugen \u2013<\/strong> Wie Leif Geuder (BECC agency) in seinem energetischen Vortrag betonte, k\u00f6nnen Digitalisierung und KI dabei helfen, die Konsistenz der Markenkommunikation auf ein neues Level zu heben und digitale und reale Welt (auch) im Markendesign zu vereinen. (Dazu sind aus seiner Sicht allerdings mutige Investitionen in Technologie und Kommunikation n\u00f6tig.)<\/li>\n<\/ol>\n

<ol start=\"4\">\n

<li><strong>Zum Nachdenken anregen \u2013<\/strong> Das Abschlusspanel mit Anne Kaiser, Svetlana Jakel, Thorsten Jonas und Mattes Schrader hat aus meiner Sicht vor allem eins gezeigt: Jede neue Technologie \u2013 und somit auch KI \u2013 hat das Potenzial Menschen zum Nachdenken und Diskutieren anzuregen, in was f\u00fcr einer Welt wir eigentlich leben m\u00f6chten. Einerseits wurden die Chancen hervorgehoben, die KI \u2013 zum Beispiel in den Bereichen Bildung und Medizin \u2013 angesichts des Fachkr\u00e4ftemangels bietet. Andererseits gab es starke Pl\u00e4doyers f\u00fcr menschliche Emotionalit\u00e4t, Mut und Zuspruch angesichts des aktuellen Weltgeschehens.<\/li>\n<\/ol>"}},{"type":"list_item","props":{"content":""}},{"type":"list_item","props":{"content":""}}]}]}]}]},{"type":"section","props":{"image_position":"center-center","style":"default","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"middle","width":"default"},"children":[{"type":"row","props":{"layout":"1-2,1-2"},"children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"headline","props":{"content":"

<p>Was KI niemals k\u00f6nnen wird<\/p>","title_element":"h2"}},{"type":"list","props":{"column_breakpoint":"m","image_align":"left","image_svg_color":"emphasis","image_vertical_align":true,"list_element":"ul","list_horizontal_separator":", ","list_type":"vertical","show_image":true,"show_link":true},"children":[{"type":"list_item","props":{"content":"

<ol>\n

<li><strong>Menschliche Kreativit\u00e4t ersetzen \u2013<\/strong> Ein gro\u00dfartiges Beispiel f\u00fcr die Wirkmacht menschlicher Interaktionen und Prozesse gaben Raffaela Seitz und Louisa Steinw\u00e4rder von der Hamburg Kreativ Gesellschaft. In ihrer Breakout-Session gew\u00e4hrten die beiden spannende Einblicke in die Arbeit des \u201eCross Innovation Hub\u201c, der das Innovationspotenzial der Kreativwirtschaft f\u00fcr andere Wirtschaftsbranchen nutzbar macht. Unternehmen mit Innovationsbedarf k\u00f6nnen \u00fcber das Hub multidisziplin\u00e4re Teams von Kreativen buchen. In unterschiedlichen Formaten erkunden diese dann die Potenziale des Unternehmens und helfen dabei, Gesch\u00e4ftsmodelle zukunftsf\u00e4hig zu machen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<br \/><br \/><\/span><\/li>\n

<li><strong>Bei einem Bier (oder einer Limo) den Tag ausklingen lassen \u2013<\/strong> und den spektakul\u00e4ren Panoramablick auf die Alster genie\u00dfen. Ich habe so viele nette Leute beim abendlichen Get Together kennengelernt oder wiedergetroffen. Und nat\u00fcrlich auch schon vorher \u2013 beim Kaffee, beim Networking-Lunch oder auf einer der rasanten Fahrstuhlfahrten vom 2. Untergeschoss in den 23. Stock. Sowohl auf beruflicher als auch auf pers\u00f6nlicher Ebene habe ich viele anregende Gespr\u00e4che gef\u00fchrt und neue Kontakte gekn\u00fcpft.<\/li>\n<\/ol>\n<br \/>Ich habe mich also schon am Abend von Tag 1 auf den zweiten Tag gefreut \u2013 an dem es vor allem um den sozialen und \u00f6konomischen Impact von Design-Prozessen und um strategisches Brand Building gehen sollte ...<br \/>\n

<ol><\/ol>\n<br \/>\n

<ol start=\"3\"><\/ol>\n

<ol start=\"4\"><\/ol>"}},{"type":"list_item","props":{"content":""}},{"type":"list_item","props":{"content":""}}]}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-2"},"children":[{"type":"image","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2024\/09\/IMG_6329-scaled-e1727255897350.jpeg","image_border":"rounded","image_svg_color":"emphasis","margin":"default"}}]}]}]}],"version":"4.4.8"} --></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jehlicka.agency/2024/09/25/was-kuenstliche-intelligenz-wirklich-schon-kann/">Was KI wirklich schon kann. Und was sie niemals können wird.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jehlicka.agency">Jehlicka.agency</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Warum ich nie Werbetexte schreiben wollte …</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jun 2024 11:18:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>… und es inzwischen mit Freude und Überzeugung tue.</p>
<p>Werbung ist Volksverdummung. Langweilig. Überflüssig. Irreführend. Werbung machen bedeutet: Verkaufen um des Verkaufens Willen. Überkonsum ankurbeln. Lügen.</p>
<p>Alles richtig. Alles falsch. Ein paar persönliche Erkenntnisse.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jehlicka.agency/2024/06/17/warum-ich-nie-werbetexter-werden-wollte/">Warum ich nie Werbetexte schreiben wollte …</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jehlicka.agency">Jehlicka.agency</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2024/06/735A3062.jpg" alt="Warum ich nie Werbetexter werden wollte"></p>
<h1>
<h1 data-id="page#0-0-1-0" data-element="">Warum ich nie <em>Werbetexte schreiben </em>wollte …</h1>
</h1>
<h3>
<h3 data-id="page#0-0-1-1" data-element="">… und es inzwischen <em>mit Freude und Überzeugung</em> tue.</h3>
</h3>
<blockquote>
<p>Werbung ist Volksverdummung. Langweilig. Überflüssig. Irreführend. Werbung machen bedeutet: Verkaufen um des Verkaufens Willen. Überkonsum ankurbeln. Lügen.</p>
<p>Alles richtig. Alles falsch. Ein paar persönliche Erkenntnisse.</p>
</blockquote>
<div>
<div class="uk-panel uk-margin" data-id="page#1-0-0-0" data-element="">
<p>Dieser Beitrag ist rein beruflich. Dieser Beitrag ist recht persönlich. Ich arbeite – mit unterschiedlicher Intensität – seit mehr als 15 Jahren als Werbetexter. Ich habe Texte für Websites, Newsletter und Mailings geschrieben. Texte für Flyer, Broschüren, Anzeigen und vieles mehr. Ich habe als Texter in Agenturen und als Freelance-Texter gearbeitet. Ich habe im letzten Jahr jede Menge Zeit und Energie investiert, um mich als Werbetexter zu positionieren. Du bist gerade auf meiner Website. Hier geht es (fast) ausschließlich um Werbetexte. Trotzdem wollte ich nie Werbetexter werden.</p>
<p>Wie passt das zusammen? Die kurze Antwort: Innere Haltungen können sich ändern.</p>
</div>
<div class="uk-panel uk-margin" data-id="page#1-0-0-1" data-element="">
<p>Die ausführliche Antwort? Begann mit einem Anruf im Dezember 2021.</p>
<p>Eine frühere Kollegin aus <a href="https://www.jehlicka.agency/copywriter-und-sprachexperte/">meiner ersten Agenturstation</a> rief mich nach langer Funkstille mal wieder an. Ob ich noch texten würde? Sie bräuchte einen Werbetexter für die Website einer Hamburger Stiftung. Ich bejahte. Vermutlich mit der mangelnden Euphorie und Überzeugung, die ich zu jener Zeit für diese Tätigkeit empfand. Beiläufig – und etwas amüsiert, wie mir schien – merkte sie an, dass ich ja nicht einmal eine eigene Website hätte. Ich ging nicht weiter darauf ein. Sie umriss kurz das anstehende Projekt und sagte, dass sie sich zeitnah mit weiteren Infos melden würde. So verblieben wir vorerst.</p>
<p>Wozu?, fragte ich mich, nachdem wir aufgelegt hatten.</p>
</div>
</div>
<h2>
<h2 data-id="page#1-0-0-2" data-element="">WOZU BRAUCHE ICH EINE WEBSITE?</h2>
</h2>
<div>
<p>Ich befand mich in einer Art beruflicher Findungsphase – die allerdings schon seit einigen Jahren andauerte. Ich war seit längerer Zeit Freelancer. Alle paar Wochen kamen Übersetzungsaufträge rein, hin und wieder ein Textjob. Die meisten beruflichen Gedanken kreisten um die Arbeit an meinem neuem Buch. Zwei Jahre zuvor hatte ich meinen Debütroman veröffentlicht. Nicht ohne Erfolg bei Kritik und Publikum. Doch obwohl die erste Auflage innerhalb weniger Monate vergriffen war, ließ sich nicht länger verdrängen, dass die Sache ein wirtschaftliches Desaster war. (Zur groben Einordnung: Mit den Verkäufen des Buches, an dem ich ca. 5 Jahre gearbeitet hatte, verdiente ich in etwa soviel, wie heute in einem halben Monat. Der Literaturbetrieb – das Eldorado (sic!) der Selbstausbeuter:innen.) Trotzdem stand fest: Ich wollte nichts weniger, als Werbetexter sein.</p>
<p>Gründe dafür gab es viele. Ein Auszug aus der Liste meiner damaligen Glaubenssätze.</p>
</div>
<h2>
<h2 data-id="page#1-0-0-4" data-element="">GLAUBENSSÄTZE ÜBER DIE WERBUNG</h2>
</h2>
<div>
<p>Werbung ist langweilig.</p>
<p>Werbung ist Volksverdummung.</p>
<p>Werbung ist überflüssig.</p>
<p>Werbung ist irreführend.</p>
<p>Werbung bedeutet: Verkaufen um des Verkaufens Willen.</p>
<p>Werbung bedeutet: Dinge verkaufen, die niemand wirklich braucht.</p>
<p>Werbung bedeutet: Überkonsum ankurbeln.</p>
<p>Werbung bedeutet: lügen.</p>
<p>Und vor allem: Werbetexte zu schreiben, ist unter meinem Niveau.</p>
<p>Schließlich war ich doch dazu bestimmt, Schriftsteller zu sein, Romane zu schreiben – das Wahre, Schöne, Gute!</p>
</div>
<h1>
<h2 data-id="page#1-0-0-6" data-element="">GUTE WERBUNG, SCHLECHTE WERBUNG</h2>
</h1>
<div>
<p>Das Interessante: Viele dieser Sätze würde ich heute noch unterschreiben. Es stimmt: Ein Großteil der Werbung, die tagtäglich auf uns einprasselt, ist langweilig, überflüssig, irreführend. Viele Produkte und Dienstleistungen, die darin angepriesen werden, sind verzichtbar – oder sogar schädlich für Mensch und Umwelt. Unfassbare Summen werden für <a href="https://www.vzbv.de/pressemitteilungen/werbung-mit-protein-mehr-schein-als-sein">fragwürdige Marketingkampagnen</a> verpulvert, die überteuerte Produkte in übersättigte Märkte pushen.</p>
<p>Aber.</p>
<p>Der große Unterschied zu damals: Ich würde die Sätze nicht mehr in ihrer Allgemeingültigkeit unterschreiben. Es sind keine Glaubenssätze mehr. (Wer und was mir dabei geholfen hat, hinderliche Glaubenssätze über Bord zu werfen, schreibe ich bei anderer Gelegenheit …)</p>
<p>Wichtig im jetzigen Kontext: Ich habe neue Erkenntnisse gewonnen. Und zum Teil auch alte Erkenntnisse reaktiviert. Denn:</p>
<p>Werbung kann <a href="https://www.watson.ch/spass/leben/306992289-so-sieht-gute-werbung-aus-21-kreative-und-lustige-beispiele">unterhaltsam</a> sein.</p>
<p>Werbung kann <a href="https://www.adc.de/wettbewerb/adc-gallery/detail/year/2024/entry/87576">Aufklärungsarbeit</a> leisten.</p>
<p>Werbung kann zu gesellschaftlichen Debatten beitragen.</p>
<p>Werbung sagt sogar manchmal <a href="https://www.stuttgarter-nachrichten.de/gallery.selbstironische-werbung-der-stadt-was-hinter-der-skurrilen-reutlingen-kampagne-steckt.54eeb607-da27-4192-aee4-ba95cf77fd55.html/id/486b7015-5d97-427b-9e8d-a21f2565b9a5">die Wahrheit</a>.</p>
<p>Für mich persönlich aber die wichtigste Erkenntnis: Werbetexte zu schreiben, ist <span>nicht</span> zwangsläufig unter meinem Niveau.</p>
<p>Vielmehr liegt es an mir selbst, was ich daraus mache.</p>
</div>
<h2>
<h2 data-id="page#1-0-0-9" data-element="">ICH HEBE DAS NIVEAU DER WERBETEXTE</h2>
</h2>
<div>
<p>Wenn ich für Kund:innen, Produkte oder Dienstleistungen werbe, die mir am Herzen liegen, kann das sehr erfüllend sein. Ich lerne neue Persönlichkeiten, Welten und Sichtweisen kennen – und verhelfe anderen Menschen mit meinem Wissen und meinen Fähigkeiten zu mehr Erfolg. Was könnte schöner sein?</p>
<p>Auch das Vorurteil, Werbung sei immer oberflächlich, hat sich als falsch herausgestellt. Gerade der Prozess, der dem Texten vorausgeht, ist oft sehr intensiv und tiefgreifend. Die Gespräche mit Unternehmer*innen und Kolleg*innen, das Eintauchen in neue Geschäftswelten, das Herausarbeiten von Unternehmenswerten und persönlichen Antrieben – all das ist hochinteressant, herausfordernd und herrlich abwechslungsreich.</p>
<p>Zur Zeit arbeite ich an mehreren Projekten, bei denen es – neben der verbesserten Außendarstellung durch Werbetexte – auch um die strategische Neuausrichtung der Kund:innen geht. Für mich eines der spannendsten Felder im Bereich des unternehmerischen Handelns – direkt an der Schnittstelle von Kerngeschäft, Mitarbeiterführung und Marketing. (Auch darüber berichte ich ein anderes Mal gern ausführlicher …)</p>
<p>Inzwischen freue ich mich über jeden Anruf meiner früheren Kollegin und über jede neue Anfrage. Ich arbeite wirklich gern als Werbetexter – obwohl ich nie einer werden wollte.</p>
</div>
<p><span id="more-973"></span><br />
<!-- {"type":"layout","children":[{"type":"section","props":{"image_position":"center-center","style":"default","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"middle","width":"default"},"children":[{"type":"row","props":{"layout":"1-3,2-3"},"children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"1-3"},"children":[{"type":"image","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2024\/06\/735A3062.jpg","image_alt":"Warum ich nie Werbetexter werden wollte","image_border":"rounded","image_svg_color":"emphasis","margin":"default"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"2-3"},"children":[{"type":"headline","props":{"content":"

<h1 data-id=\"page#0-0-1-0\" data-element=\"\">Warum ich nie <em>Werbetexte schreiben <\/em>wollte \u2026<\/h1>","title_element":"h1"}},{"type":"headline","props":{"content":"

<h3 data-id=\"page#0-0-1-1\" data-element=\"\">\u2026 und es inzwischen <em>mit Freude und \u00dcberzeugung<\/em> tue.<\/h3>","title_element":"h3"}},{"type":"quotation","props":{"content":"

<p>Werbung ist Volksverdummung. Langweilig. \u00dcberfl\u00fcssig. Irref\u00fchrend. Werbung machen bedeutet: Verkaufen um des Verkaufens Willen. \u00dcberkonsum ankurbeln. L\u00fcgen.<\/p>\n

<p>Alles richtig. Alles falsch. Ein paar pers\u00f6nliche Erkenntnisse.<\/p>"}}]}]}]},{"type":"section","props":{"image_position":"center-center","style":"default","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"middle","width":"default"},"children":[{"type":"row","children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m"},"children":[{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<div class=\"uk-panel uk-margin\" data-id=\"page#1-0-0-0\" data-element=\"\">\n

<p>Dieser Beitrag ist rein beruflich. Dieser Beitrag ist recht pers\u00f6nlich. Ich arbeite \u2013 mit unterschiedlicher Intensit\u00e4t \u2013 seit mehr als 15 Jahren als Werbetexter. Ich habe Texte f\u00fcr Websites, Newsletter und Mailings geschrieben. Texte f\u00fcr Flyer, Brosch\u00fcren, Anzeigen und vieles mehr. Ich habe als Texter in Agenturen und als Freelance-Texter gearbeitet. Ich habe im letzten Jahr jede Menge Zeit und Energie investiert, um mich als Werbetexter zu positionieren. Du bist gerade auf meiner Website. Hier geht es (fast) ausschlie\u00dflich um Werbetexte. Trotzdem wollte ich nie Werbetexter werden.<\/p>\n

<p>Wie passt das zusammen? Die kurze Antwort: Innere Haltungen k\u00f6nnen sich \u00e4ndern.<\/p>\n<\/div>\n

<div class=\"uk-panel uk-margin\" data-id=\"page#1-0-0-1\" data-element=\"\">\n

<p>Die ausf\u00fchrliche Antwort? Begann mit einem Anruf im Dezember 2021.<\/p>\n

<p>Eine fr\u00fchere Kollegin aus <a href=\"https:\/\/www.jehlicka.agency\/copywriter-und-sprachexperte\/\">meiner ersten Agenturstation<\/a> rief mich nach langer Funkstille mal wieder an. Ob ich noch texten w\u00fcrde? Sie br\u00e4uchte einen Werbetexter f\u00fcr die Website einer Hamburger Stiftung. Ich bejahte. Vermutlich mit der mangelnden Euphorie und \u00dcberzeugung, die ich zu jener Zeit f\u00fcr diese T\u00e4tigkeit empfand. Beil\u00e4ufig \u2013 und etwas am\u00fcsiert, wie mir schien \u2013 merkte sie an, dass ich ja nicht einmal eine eigene Website h\u00e4tte. Ich ging nicht weiter darauf ein. Sie umriss kurz das anstehende Projekt und sagte, dass sie sich zeitnah mit weiteren Infos melden w\u00fcrde. So verblieben wir vorerst.<\/p>\n

<p>Wozu?, fragte ich mich, nachdem wir aufgelegt hatten.<\/p>\n<\/div>","margin":"default"}},{"type":"headline","props":{"content":"

<h2 data-id=\"page#1-0-0-2\" data-element=\"\">WOZU BRAUCHE ICH EINE WEBSITE?<\/h2>","title_element":"h2"}},{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<p>Ich befand mich in einer Art beruflicher Findungsphase \u2013 die allerdings schon seit einigen Jahren andauerte. Ich war seit l\u00e4ngerer Zeit Freelancer. Alle paar Wochen kamen \u00dcbersetzungsauftr\u00e4ge rein, hin und wieder ein Textjob. Die meisten beruflichen Gedanken kreisten um die Arbeit an meinem neuem Buch. Zwei Jahre zuvor hatte ich meinen Deb\u00fctroman ver\u00f6ffentlicht. Nicht ohne Erfolg bei Kritik und Publikum. Doch obwohl die erste Auflage innerhalb weniger Monate vergriffen war, lie\u00df sich nicht l\u00e4nger verdr\u00e4ngen, dass die Sache ein wirtschaftliches Desaster war. (Zur groben Einordnung: Mit den Verk\u00e4ufen des Buches, an dem ich ca. 5 Jahre gearbeitet hatte, verdiente ich in etwa soviel, wie heute in einem halben Monat. Der Literaturbetrieb \u2013 das Eldorado (sic!) der Selbstausbeuter:innen.) Trotzdem stand fest: Ich wollte nichts weniger, als Werbetexter sein.<\/p>\n

<p>Gr\u00fcnde daf\u00fcr gab es viele. Ein Auszug aus der Liste meiner damaligen Glaubenss\u00e4tze.<\/p>","margin":"default"}},{"type":"headline","props":{"content":"

<h2 data-id=\"page#1-0-0-4\" data-element=\"\">GLAUBENSS\u00c4TZE \u00dcBER DIE WERBUNG<\/h2>","title_element":"h2"}},{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<p>Werbung ist langweilig.<\/p>\n

<p>Werbung ist Volksverdummung.<\/p>\n

<p>Werbung ist \u00fcberfl\u00fcssig.<\/p>\n

<p>Werbung ist irref\u00fchrend.<\/p>\n

<p>Werbung bedeutet: Verkaufen um des Verkaufens Willen.<\/p>\n

<p>Werbung bedeutet: Dinge verkaufen, die niemand wirklich braucht.<\/p>\n

<p>Werbung bedeutet: \u00dcberkonsum ankurbeln.<\/p>\n

<p>Werbung bedeutet: l\u00fcgen.<\/p>\n

<p>Und vor allem: Werbetexte zu schreiben, ist unter meinem Niveau.<\/p>\n

<p>Schlie\u00dflich war ich doch dazu bestimmt, Schriftsteller zu sein, Romane zu schreiben \u2013 das Wahre, Sch\u00f6ne, Gute!<\/p>","margin":"default"}},{"type":"headline","props":{"content":"

<h2 data-id=\"page#1-0-0-6\" data-element=\"\">GUTE WERBUNG, SCHLECHTE WERBUNG<\/h2>","title_element":"h1"}},{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<p>Das Interessante: Viele dieser S\u00e4tze w\u00fcrde ich heute noch unterschreiben. Es stimmt: Ein Gro\u00dfteil der Werbung, die tagt\u00e4glich auf uns einprasselt, ist langweilig, \u00fcberfl\u00fcssig, irref\u00fchrend. Viele Produkte und Dienstleistungen, die darin angepriesen werden, sind verzichtbar \u2013 oder sogar sch\u00e4dlich f\u00fcr Mensch und Umwelt. Unfassbare Summen werden f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.vzbv.de\/pressemitteilungen\/werbung-mit-protein-mehr-schein-als-sein\">fragw\u00fcrdige Marketingkampagnen<\/a> verpulvert, die \u00fcberteuerte Produkte in \u00fcbers\u00e4ttigte M\u00e4rkte pushen.<\/p>\n

<p>Aber.<\/p>\n

<p>Der gro\u00dfe Unterschied zu damals: Ich w\u00fcrde die S\u00e4tze nicht mehr in ihrer Allgemeing\u00fcltigkeit unterschreiben. Es sind keine Glaubenss\u00e4tze mehr. (Wer und was mir dabei geholfen hat, hinderliche Glaubenss\u00e4tze \u00fcber Bord zu werfen, schreibe ich bei anderer Gelegenheit \u2026)<\/p>\n

<p>Wichtig im jetzigen Kontext: Ich habe neue Erkenntnisse gewonnen. Und zum Teil auch alte Erkenntnisse reaktiviert. Denn:<\/p>\n

<p>Werbung kann <a href=\"https:\/\/www.watson.ch\/spass\/leben\/306992289-so-sieht-gute-werbung-aus-21-kreative-und-lustige-beispiele\">unterhaltsam<\/a> sein.<\/p>\n

<p>Werbung kann <a href=\"https:\/\/www.adc.de\/wettbewerb\/adc-gallery\/detail\/year\/2024\/entry\/87576\">Aufkl\u00e4rungsarbeit<\/a> leisten.<\/p>\n

<p>Werbung kann zu gesellschaftlichen Debatten beitragen.<\/p>\n

<p>Werbung sagt sogar manchmal <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/gallery.selbstironische-werbung-der-stadt-was-hinter-der-skurrilen-reutlingen-kampagne-steckt.54eeb607-da27-4192-aee4-ba95cf77fd55.html\/id\/486b7015-5d97-427b-9e8d-a21f2565b9a5\">die Wahrheit<\/a>.<\/p>\n

<p>F\u00fcr mich pers\u00f6nlich aber die wichtigste Erkenntnis: Werbetexte zu schreiben, ist <span>nicht<\/span> zwangsl\u00e4ufig unter meinem Niveau.<\/p>\n

<p>Vielmehr liegt es an mir selbst, was ich daraus mache.<\/p>","margin":"default"}},{"type":"headline","props":{"content":"

<h2 data-id=\"page#1-0-0-9\" data-element=\"\">ICH HEBE DAS NIVEAU DER WERBETEXTE<\/h2>","title_element":"h2"}},{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<p>Wenn ich f\u00fcr Kund:innen, Produkte oder Dienstleistungen werbe, die mir am Herzen liegen, kann das sehr erf\u00fcllend sein. Ich lerne neue Pers\u00f6nlichkeiten, Welten und Sichtweisen kennen \u2013 und verhelfe anderen Menschen mit meinem Wissen und meinen F\u00e4higkeiten zu mehr Erfolg. Was k\u00f6nnte sch\u00f6ner sein?<\/p>\n

<p>Auch das Vorurteil, Werbung sei immer oberfl\u00e4chlich, hat sich als falsch herausgestellt. Gerade der Prozess, der dem Texten vorausgeht, ist oft sehr intensiv und tiefgreifend. Die Gespr\u00e4che mit Unternehmer*innen und Kolleg*innen, das Eintauchen in neue Gesch\u00e4ftswelten, das Herausarbeiten von Unternehmenswerten und pers\u00f6nlichen Antrieben \u2013 all das ist hochinteressant, herausfordernd und herrlich abwechslungsreich.<\/p>\n

<p>Zur Zeit arbeite ich an mehreren Projekten, bei denen es \u2013 neben der verbesserten Au\u00dfendarstellung durch Werbetexte \u2013 auch um die strategische Neuausrichtung der Kund:innen geht. F\u00fcr mich eines der spannendsten Felder im Bereich des unternehmerischen Handelns \u2013 direkt an der Schnittstelle von Kerngesch\u00e4ft, Mitarbeiterf\u00fchrung und Marketing. (Auch dar\u00fcber berichte ich ein anderes Mal gern ausf\u00fchrlicher \u2026)<\/p>\n

<p>Inzwischen freue ich mich \u00fcber jeden Anruf meiner fr\u00fcheren Kollegin und \u00fcber jede neue Anfrage. Ich arbeite wirklich gern als Werbetexter \u2013 obwohl ich nie einer werden wollte.<\/p>","margin":"default"}}]}]}]},{"type":"section","props":{"image_position":"center-center","style":"default","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"middle","width":"default"},"children":[{"type":"row","children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m"}}]}]}],"version":"4.4.8"} --></p>
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